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Der Tag danach

von Jens | 02. Juli 2008, 12:34 Uhr | in Verletzungspause | kein Kommentar

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Gestern war es also soweit – mein OP-Termin wegen meines Leistenbruches stand an! Leider hat der Tag nicht ganz so angefangen, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Der Morgen

Ich hatte meinen Termin um 10 Uhr. Da die Praxis nicht weit weg ist, wollte ich mit meinem Mitbewohner (meine offzielle Begleitperson) um 20 vor zehn losfahren. Zur Sicherheit hatte ich am Tag davor getestet, ob mein Auto anspringt, da es die letzten Wochen kaum gefahren wurde. Hat alles problemlos geklappt und so hatte ich mir für den nächsten Tag keine großen Sorgen gemacht. Pustekuchen. Natürlich ist mein Auto trotz zigmaligen Versuchen einfach nicht angesprungen. Schon etwas panisch, da mein Termin mittlerweile in 10 MInuten war, habe ich mir ein Taxi gerufen, welches glücklicherweise recht schnell da war. Letztendlich bin ich mit 10 Minuten Verspätung in der Praxis angekommen, was aber angesichts der Warteschlange vor mir nichts ausgemacht hat. Ich hatte mich auf ein recht leeres Wartezimmer eingestellt, da ich ja wusste, dass Montags nur OP-Tag ist. Mittlerweile habe ich rausgefunden, dass sein Kollege an diesem Tag normale Sprechzeiten hatte. Nachdem ich mich meine Unterlagen bei der Empfangsdame abgegeben hatte, wurde ich recht rasch aufgerufen und in den separaten Operationsbereich gebracht.

Die Vorbereitungen

In einem nettten 2Bett-Zimmer konnte ich mich noch etwas ausruhen und auf die OP vorbereiten. Eine Schwester informierte mich noch über die OP und gab mir anschließend eine Trombosespritze sowie Trombosestrümpfe zum anziehen. Kurz darauf kam der Narkosearzt und stellte mir noch ein paar Fragen, um mögliche Unverträglichkeiten erkennen zu können. Er schilderte mir noch den Ablauf der OP und ich habe mich wirklich gut darauf vorbereitet gefühlt. Dann ging es los.

Die OP

Ich durfte in Boxershorts, T-Shirt und den schicken Trombosestrümpfen in den OP-Saal laufen. Dort waren die Vorbereitungen schon im vollen Gange und nachdem ich mich auf die Liege gesetzt bzw. gelegt hatte, wurde ich von allen Seiten „bearbeitet“ (der Narkosearzt hat mir einen Zugang gelegt und mir Sensoren angeklebt; meine Füße wurden zur Sicherheit mit einem Gurt befestigt; meine Leiste wurde desinfiziert). Kurz darauf hörte ich das Kommando „wir sind bereit“ und dann wurde es recht warm in meinem Hals. Die OP dauerte gerade einmal 20 Minuten, wie ich später dann erfahren hab. Kam mir länger vor, denn als mich der Narkosearzt wieder geweckt hat, hätte ich mich am liebsten ausführlich gereckt und gestreckt wie nach einem 10 Stunden Schlaf ;) Mir wurde dann geholfen, von der OP-Liege aufzustehen und ich wurde in das Zimmer begleitet.

Das Aufwachen

Im Zimmer erwartete mich schon eine Kanne mit Früchtetee, um meinen Kreislauf wieder etwas in Schwung zu bekommen. Ich war schon recht wach und wollte / konnte nichtmehr schlafen, also hab ich brav immer wieder Tee getrunken. Eine Schwester kam regelmäßig vorbei und hat meinen Blutdruck gemessen. Da ich recht groß und schlank bin, hat es eine Weile gedauert, bis ich in die Gänge gekommen bin (ich möchte hier lieber nicht auf alle Einzelheiten eingehen *g*). Irgendwann war ich dann soweit und meine Begleitperson und das Taxi standen bereit. Netterweise war es diesmal ein schwarzer Audi A6 von 8mal8 Limousinen- und Chauffeurservice 8) Die zwei Euro höherer Grundpreis war es durchaus wert ;)

Daheim

Ich war recht froh, dass wir nur im zweiten Stock wohnen, denn Treppenlaufen bzw. Laufen allgemein war noch eine recht unangenehme Sache. In der WG angekommen habe ich mich erstmal ins Bett gelegt und mich mit dem seichten Nachmittagsprogramm im Fernsehen berieseln lassen. Ich hatte noch vier Schmerztabletten mitbekommen, welche ich aber erstmal nicht angerührt habe, da die Schmerzen (vermutlich durch die noch nachwirkende Narkose) durchaus erträglich waren. Gegen Abend habe ich dann allerdings noch Kopfschmerzen bekommen und ich habe dann doch lieber eine Tablette eingenommen. Ich bin daheim immer wieder aufgestanden und in der WG herumgelaufen, da ich nicht die ganze Zeit nur rumliegen wollte. Gegen 20 Uhr hat mich dann mein Arzt angerufen um sich nach mir und meinem Befinden zu erkundigen.

Die Nacht

Die Nacht verlief erstaunlich gut. Ich hatte zum Einschlafen eine nette N24-Doku angeschaut und habe die Nacht dann durchgeschlafen. Am nächsten morgen klingelte mein Wecker allerdings schon um 7 Uhr, da ich zwischen 8 und 10 Uhr zum Verbandwechsel vorbeikommen sollte.

Der nächste Tag

Wir starteten nochmal einen Versuch, mein Auto zum Laufen zu bekommen, aber das verweigerte noch immer seinen Dienst :( Also habe ich mich dann zur Bushaltestelle auf den Weg gemacht. Hat zwar „etwas“ länger gedauert als sonst, lief aber auch ohne Probleme und der Bus kam dann auch recht schnell. Nach ca. 10 Minuten Fahrt war ich schon an meiner Haltestelle und bin dann weiter zum Arzt geschlichen. Die Praxis war total voll, aber mir wurde nach meiner OP schon gesagt, dass ich dann gleich drankommen werde. Nach 15 Minuten anstehen wollte ich mich gerade hinsetzen, als ich tatsächlich schon aufgerufen wurde. Ich wurde in ein Behandlungszimmer gebracht und bevor ich meine Schuhe ausziehen konnte, kam schon der Arzt ins Zimmer. Wow. Er erzählte mir von der OP, während eine Schwester meinen Verband (bzw. mein Pflaster) wechselte. Ich konnte einen kleinen Blick auf die Wunde werfen und sie ist so 3-4 cm groß. Meine OP war eine offene OP, d.h. mit einem richtigen Schnitt und nicht mit der sogenannten „Schlüssellochtechnik“. Der Bruch war zwar recht groß, aber es musste trotzdem kein Netz eingesetzt werden (es war also das Verfahren nach Shouldice). Der „Nachteil“ ist, dass ich jetzt ca. 6 Wochen warten soll, bevor ich mich wieder komplett Belasten kann. Wäre ein Netz eingesetzt worden, so wäre diese Zeit kürzer gewesen. Bezüglich Sport meinte der Arzt, wenn ich Joggen wolle und es nicht weh tun würde, so könnte ich es ruhig machen. Ich denke aber, dass ich mir auf alle Fälle ein bis zwei Wochen Ruhe gönnen werde und dann meine ersten Lauf-Versuche starten werde. Nächsten Mittwoch habe ich meinen Termin zum Fädenziehen bei seinem Kollegen, da er und sein Team im Urlaub sind. Auf dem Heimweg habe ich mir in einer Apotheke noch Wundpflaster gekauft, da ich schon wieder normal duschen kann, mir aber dann danach ein neues Pflaster über die Wunde kleben soll. Der Tag nach der OP verlief soweit ganz gut, wobei man Niesen wirklich vermeiden sollte (*auaaaaa*) und auch der Klogang noch etwas unangenehm ist.

Eigentlich hatte ich den Artikel schon gestern angefangen (daher auch „Der Tag danach“), aber ich musste mich dann immer wieder hinlegen, da längeres Sitzen am PC noch schmerzhaft ist / war. Heute gehts schon besser und ich werde nachher einen kleinen Spaziergang im Viertel machen.


 
 
 

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