Tag 3 nach der OP

03. Juli 2008 | 12:00 Uhr | Verletzungspause | Kommentare (4)

Wow! Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ich mich schon wieder so gut fühle. Gestern abend habe ich all meinen Mut zusammengesucht und habe mich unter die Dusche gewagt. Der Doc meinte, dass es kein Problem sei und ich danach einfach ein neues Pflaster über die Wunde kleben solle. Da ich mittags schon einen kleinen Blick unter das Pflaster gewagt hatte, ging es dann zum Duschen auch problemlos ab und ich konnte in Ruhe einen Blick auf die Wunde werfen. Sieht gut aus :) Circa 4-5 cm lang, mit 5 Stichen genäht. Als dann beim Duschen die ersten Wassertropfen darauf trafen und ich keinen Schmerz verspürte, konnte ich beruhigt duschen und das frische Wasser genießen. Ich hatte dann allerdings doch auf mein “Axe Shock Duschgel mit Tiefseeminze” verzichtet – da hätte ich vermutlich wirklich einen Schock bekommen ;)
Die Nacht verlief wieder gut und heute morgen geht das normale Laufen schon viel besser. Nachher werde ich zum Lidl um die Ecke laufen und mal schauen, ob ich dann auch mal eine Oma überholen kann ;)



Der Tag danach

02. Juli 2008 | 12:34 Uhr | Verletzungspause | kein Kommentar

Gestern war es also soweit – mein OP-Termin wegen meines Leistenbruches stand an! Leider hat der Tag nicht ganz so angefangen, wie ich mir das vorgestellt hatte.

Der Morgen

Ich hatte meinen Termin um 10 Uhr. Da die Praxis nicht weit weg ist, wollte ich mit meinem Mitbewohner (meine offzielle Begleitperson) um 20 vor zehn losfahren. Zur Sicherheit hatte ich am Tag davor getestet, ob mein Auto anspringt, da es die letzten Wochen kaum gefahren wurde. Hat alles problemlos geklappt und so hatte ich mir für den nächsten Tag keine großen Sorgen gemacht. Pustekuchen. Natürlich ist mein Auto trotz zigmaligen Versuchen einfach nicht angesprungen. Schon etwas panisch, da mein Termin mittlerweile in 10 MInuten war, habe ich mir ein Taxi gerufen, welches glücklicherweise recht schnell da war. Letztendlich bin ich mit 10 Minuten Verspätung in der Praxis angekommen, was aber angesichts der Warteschlange vor mir nichts ausgemacht hat. Ich hatte mich auf ein recht leeres Wartezimmer eingestellt, da ich ja wusste, dass Montags nur OP-Tag ist. Mittlerweile habe ich rausgefunden, dass sein Kollege an diesem Tag normale Sprechzeiten hatte. Nachdem ich mich meine Unterlagen bei der Empfangsdame abgegeben hatte, wurde ich recht rasch aufgerufen und in den separaten Operationsbereich gebracht.




 
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