Und heute wieder Sport

von Jens | 14. Januar 2009, 16:31 Uhr | in Läufe | 10 Kommentare


Nach meinem gestrigen lauffreien Tag stand heute wieder Sport auf dem Programm. Geplant war eine 6-7km Einheit und ca. 40 Minuten Dauer.

Ich habe ja schon des öfteren von Vor- und Nachteilen von Stadtläufen berichtet. Manchmal offensichtlich, hin und wieder auch gut versteckt ;) Gerade bei längeren Einheiten finde ich es mittlerweile sehr störend, ständig durch Querstraßen unterbrochen zu werden. Kaum hat man seinen Rhythmus gefunden muss man wieder anhalten, weil ein Auto die Bahn kreuzt.

Heute wollte ich wieder ein längeres Stück ohne Unterbrechungen laufen. Der Preis war mir egal und daher sollte mein Ziel “Freital” werden (nichts gegen Freital!). Im Sommer hatte ich mir bereits eine 11km-Route in diese Richtung zusammengeklickt, die einfach etwas optimiert werden konnte. Ich wußte also, auf was ich mich einlasse: links die Weißeritz, rechts die Hauptstraße.

Egal, heute konnte ich auf diesem Stück wunderbar abschalten. Der Weg war gut geräumt und ich konnte endlich wieder ein längeres Stück auf Asphalt laufen. Dazu ein anhaltender, leichter Anstieg bis zu meinem Wendepunkt nach ca. 3,5 Kilometern. Erst auf dem Rückweg merkte ich so richtig, wie sehr sich der Anstieg (bzw. nun Abstieg) in Tempo, Puls und allgemeinem Wohlgefühl bemerkbar macht. Wieder in Plauen angekomme habe ich mich für einen anderen Rückweg entschieden – etwas Abwechslung kann schließlich nicht schaden. Also gings vom S-Bahn-Bahnhof einen kleinen Berg hoch, beim Ortsamt über die Kreuzung, weiter geradeaus und dann die nächste Straße links. Mitten durchs Wohngebiet. 7 Querstraßen. Von diesen 1,2 Kilometern Gehwegen haben schätzungsweiße 600 Meter diesen Winter keine Schneeschaufel gesehen. Hin und wieder war immerhin etwas feinkörniger Sand auf den vereisten Schnee gestreut. Besser als Nichts, aber die Räumpflicht befolgt dort niemand richtig. Egal, so habe ich mich einfach von Querstraße zu Querstraße gehangelt ;)

Letztendlich war ich nach genau 45 Minuten für 6,7 Kilometer wieder daheim. Ein entspannter, wohltuender Winterlauf im 06:40er Schnitt.


Laufroute 113339 – powered by Runmap 

 
 
 

10 Kommentare zu “Und heute wieder Sport”

  1. Martin
    14. Januar 2009 um 16:48

    Irgendwie sieht die “Runde” so ein bischen nach dem Sternbild “Großer Bär” aus – obwohl – bei nicht ganz 7 km eher “kleiner Bär” ;-) oder?

    Aber bei den Temperaturen und wenns jetzt langsam wieder “schmuddelt” ists auch nicht ganz so angenehm.

    Ich werd heut wieder auf die Bahn gehen…

  2. Hannes
    14. Januar 2009 um 17:37

    Diese Abwechslungen tun immer gut!
    Und ich persönlich habe das Glück, dass ich hier nur in einem 8.000-Einwohner-Dorf wohne. Da ist es auf den Straßen gut auszuhalten ;)

  3. Lutz Balschuweit
    14. Januar 2009 um 17:51

    Der Hannes hat aber auch nur Glück… ;-)

  4. Matbs
    14. Januar 2009 um 19:13

    Ja, zuviel Verkehr ist immer etwas nervig. Aber andererseits kann´s auch Vorteile haben – wenn man eh immer mal wieder eine kleine “unfreiwillige” Verschnaufpause an ´ner Fußgängerampel oder einer befahrenen Strasse einlegen muss, kann man den Puls und das Tempo zwischendurch auch ruhig mal für ein paar hundert Meter richtig brutal hochtreiben und dann wieder etwas regenieren, während man auf Grün wartet.
    Quasi eine vormontierte Intervallstrecke… ;)

  5. Torsten
    15. Januar 2009 um 08:37

    Ja, anhalten nervt. Dann ist man gerade klasse im Rhythmus und muss wieder anhalten. Zum Glück kommt das auf meinen Strecken nicht so oft vor. Allerdings ist die Idee vom Matthias auch nicht schlecht, für Intervall bietet sich das schon an. Nur sollte man dann an der Ampel nicht stehen bleiben sondern etwas hin und her gehen.

  6. Bernd
    15. Januar 2009 um 18:01

    Ui, gestern bin ich auch in einem 6:40er Schnitt unterwegs gewesen, auf ganz matschigen Wegen war ein richtiges Vergnügen.

    Das Anhalten an Straßen ist nicht schön, ich laufe in der Großstadt, zwar überwiegend in Grünanlagen aber auch da queren immer mal wieder Straßen. Meistens muss ich auch nicht lange warten.
    Es gibt da allerdings eine bestimmte Ampel die sich mitunter sehr lange Zeit lässt. Das ärgert dann richtig.

  7. Gerd
    16. Januar 2009 um 19:57

    Also so ganz ohne Stops schaffe ich es nur bis knappe 5 Kilometer wenn ich den Radweg bei mir um die Ecke laufe.
    Ansonsten kann ich echt nur im Wald richtig abschalten.
    Oder wenn ich durch die Felder laufe.
    Ist halt der Vorteil wenn man in einer kleineren Stadt wohnt.

  8. Lutz Balschuweit
    16. Januar 2009 um 20:04

    @Gerd

    jetzt verstehst Du warum ich mich immer so aufrege wegen der wenigen guten Strecken und wenn mir da auch noch Leute im Weg rumeiern, dann flipp ich aus.

    Die Strecken welche ich laufe sind absolut ohne Unterbrechung und das ist auch gut so sonst nehm ich ne Knarre mit *grrrr*

  9. Schneematschzeit | innererschweinehundbesieger.de
    16. Januar 2009 um 22:01

    [...] meiner heutigen Tour – wieder nach Freital wie am Mittwoch – hatte ich natürlich das Vergnügen mit beiden Arten. Die richtigen Matschstellen hielten [...]

  10. Jens
    16. Januar 2009 um 22:24

    Die Idee mit den Intervallen ist wirklich gut! Es sollte kein Problem sein, hier ein paasendes Stück zu finden :)

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