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Ausgleichssport: Rollentraining

von Jens | 23. Januar 2009, 21:07 Uhr | in Ausgleichssport | 10 Kommentare

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Als Läufer hab ich es nicht leicht in meiner WG. Wir sind zwar alle sportlich (oder tun zumindest so), doch meine beiden Mitbewohner sind lieber auf zwei Rädern unterwegs und belächeln mich nur, wenn ich meine Laufschuhe anzieh. Da der Winter nicht unbedingt die optimalste Trainingszeit für Radler ist, hat sich einer der beiden schon vor zwei Jahren einen Rollentrainer zugelegt. Ein schickes, einfaches Teil. Hinten wird das Rad eingespannt, so dass es auf einer schmalen Rollfläche läuft. Vorne kommt nur ein kleiner Keil drunter, damit die Höhe ausgeglichen wird. Bei meiner kurzen Internetrecherche nach einem Link zum Thema „Rollentraining“ habe ich gesehen, dass es auch komplett freie Gestelle gibt (YouTube-Video). Nene, das sieht sehr anspruchsvoll aus.

Seit ein paar Wochen steht nun also im Nebenzimmer zwischen E-Piano und Couchtisch ein Rennrad. Mein Mitbewohner sitzt abends öfters drauf und spult ein paar Kilometer ab, während auf dem PC eine Folge „A-Team“ läuft. Anfangs dachte ich noch, mein PC würde summen. Dann dachte ich, die Leute über uns stellen irgendwas an bis ich gemerkt hab, dass es das Rad auf dem Rollentrainer ist. Was für ein nerviges Geräusch! Er hat zwar schon eine Decke drunter gelegt, aber die Vibrationen spürt man trotzdem durchs ganze Haus. Die Idee, sowas im Keller aufzubauen ist also nicht mal so übel. Zum Glück wohnen nur Studenten unter uns :)

Gestern habe ich ganz lieb geschaut und um eine kleine Probefahrt gebeten. Da das System einfach zu Montieren ist, hatten wir das Rad fix in meinem Zimmer aufgebaut. Eine kurze Einweisung und schon konnte es losgehen. Problem: Als (reiner) Läufer hat man meist keine gepolsterten Hosen. Egal, einfach irgendeine kurze Hose angezogen und Pulsmesser angelegt. Dank geschlossener Vorhänge und angenehmen 23°C Zimmertemperatur konnte man auch problemlos oben-ohne fahren, ohne seltsame Blicke zu ernten. Noch schnell zwei Folgen „Die Dinos“ (= 40 Minuten) in die Playlist und die Vorbereitungen waren abgeschlossen.

Und los.

Die ersten Minuten waren seltsam. Ungewohnt. Man tritt und tritt und kommt doch nicht vom Fleck. Kein Schweiß weit und breit. Der Körper ist noch erholt und nimmt erst langsam Betriebstemperatur an. Nach 5 Minuten hat sich der Puls bei 70% eingependelt. Noch lache ich über die Witze von Earl & Co. Nach 10 Minuten Dauertreten frage ich mich, wann wohl der erste Berg kommt, den man entspannt runterfahren kann. Er kommt und kommt nicht. Bis Minute 14 steigt der Puls kontinuierlich auf  76%. Beziehungsweise auf 155 Schläge. Eigentlich wollte ich entspannt im Reg-Bereich fahren. Bei wieviel Schlägen war der nochmal? Mist, ich hab keine Ahnung! Also lieber etwas langsamer. Gleich ist die Folge zu Ende. Puls bei 139 Schlägen. Sehr schön. Neue Folge fängt an. Stimmt, ich wollte ja zwei Folgen anschauen. Puls auf den Schock hin wieder bei 157. Noch immer kein Berg zum Runterrollen. Ich trete nun schon seit 22 Minuten nonstop. Meine Beine gewöhnen sich langsam daran. Was bleibt ihnen auch anderes übrig. Nach 10 Minuten haben übrigens meine Schweißdrüsen ihr Startkommando bekommen. Ich tropfe fröhlich vor mich hin. Zum Glück hatte ich mir ein Handtuch bereit gelegt. Mein Körper und ich haben uns mit unserem Schicksal abgefunden. Treten, treten, treten. Puls ist konstant zwischen 140-145 Schlägen. Klingt gut, schließlich hab ich beim Laufen immer so 160. Bei der zweiten Folge musste ich schon weniger lachen. Ich bezweifel noch, dass es an der Folge liegt. Puh, gleich ist sie vorbei. Mittlerweile hatte ich zum zweiten Mal den Schwierigkeitsgrad nach unten verstellt (= Rollwiderstand durch eine Spule). Endspurt! Keine Gegner weit und breit! Alle abgehängt. Ha! Pünktlich mit Ende der zweiten Folge stelle ich das Treten ein. Feierabend. Mich irritiert noch etwas das Zittern in meinen Beinen. Ich bleib lieber noch eine Minute auf dem Rad sitzen. Dann absteigen. Na gut, ist nicht so wackelig, wie befürchtet. Sehr schön. 42:09 Minuten, Pulsschnitt: 141 (69%), gefahrene Kilometer: tja, keine Ahnung. Das ist der Vorteil an Spinningrädern bzw. Ergometern. Egal.

Eine nette Erfahrung! Werd ich bestimmt wiederholen, dann aber wirklich als Regenerationsfahrt.


 
 
 

10 Kommentare zu “Ausgleichssport: Rollentraining”

  1. Lutz Balschuweit
    23. Januar 2009 um 21:21

    Ist ne schicke Sache so ein Indoor-Rad. haben wir auch in unserem Fitnessraum stehen und ist ne gute Alternative zum 2. Nachmittagslauf – also ab und zu schon mal 8)

  2. Tanja M.
    23. Januar 2009 um 21:31

    Ah, willkommen im Club ;) Bei mir steht ein Rennrad auf der Rolle im Gästezimmer. Ich gucke dabei am liebsten Shaun das Schaf oder lasse mich über die Anlage mit Podcasts berieseln.

  3. Hannes
    23. Januar 2009 um 23:40

    Ich möcht auch. Ich möcht auch. Ich möcht auch. :D

  4. Matbs
    24. Januar 2009 um 00:32

    Muss man zum Radfahren inzwischen auch gepolsterte Hosen tragen?
    Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Also zu meiner Zeit… :lol: ;)

    Das mit dem Kribbeln ist glaub ich ganz normal, wenn man was Ungewohntes in größerer Intensität macht.

  5. Lutz Balschuweit
    24. Januar 2009 um 05:56

    dann tut der Hintern halt mal weh, aber das gibt sich wie bei allem…

    Hast ja noch keine Muskeln im Ar… 8)

  6. Gerd
    24. Januar 2009 um 11:42

    Ist ein ganz anderer Bewegungsablauf. ;-)
    geht schön in die Beinchen. :lol:
    Beim nächsten Mal hängst Du noch zwei Folgen dran und hältst den Puls unter 70% und schon hast Du Klasse Training für die Grundlagenausdauer.
    Und wenn es zu warm wird stell dir einen Ventilator auf. Dann fährst Du sogar mit Gegenwind!

  7. Lutz Balschuweit
    24. Januar 2009 um 11:47

    stimmt Gerd, den Ventilator hab ich auch immer dabei vor mir stehen…

  8. ironschroedi
    25. Januar 2009 um 18:23

    Wie du guckst „A-Team“, ich habe am Anfang mir immer die DVDs von „24“ via Amazon kommen lassen. Mittlerweile bin ich über „Stargate Atlantis“ und „NCIS“ bei „Criminal Minds“ angekommen. du hast also noch ein paar Trainingseinheiten vor Dir bis du mich eingeholt hast….

  9. ironschroedi
    25. Januar 2009 um 18:26

    Kleiner Nachtrag: Oben Ohne Fahren ist nicht wirklich schicken, dann solltest dir mind. mal ein besser wären zwei Handtücher unter das Bike legen. Als ich das mal im Sommer versucht habe bei knapp 30°C im Schatten wäre eine Pfütze von der größe des Bodensees am Boden zu sehen. Die Shirts sind da manchmal sehr hilfreich, wenn man sie danach ausziehen kann. (Auf-)Wischen dauert erheblich länger

    Meine Trainingseinheiten dauern ebenfalls 40 min oder 120 min, die ganz harten Einheiten dann 160min, aber das habe ich erst ein einziges mal durchgezogen.

    Gut gemacht.

  10. Ein kurzes Lebenszeichen | innererschweinehundbesieger.de
    25. Januar 2009 um 21:03

    […] Donnerstag abend hatte ich – wie bereits berichtet – meine erste Einheit auf dem […]

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