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Eine Mammuttour (ohne Tiere und nur 10km)

von Jens | 10. Juli 2009, 10:00 Uhr | in Läufe | 7 Kommentare

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Die Ausgangssituation:
ich befinde mich momentan am Rande des Naturparks „Schönbuch“ – einem Naherholungsgebiet für die Region Stuttgart. Das hat zur Folge, dass die Wälder mit Wanderwegen nur so übersäht sind. Trotzdem hat man seine Stammroute und begnügt sich damit: raus aus dem Haus, ab in den Wald und nach einer halben Stunde ist man wieder zurück. Viel zu schade! Insbesonders ich als Stadtläufer habe einiges nachzuholen und so stand heute ein typischer Matthias-Lauf auf dem Programm ;) Das heißt, das Ziel war nicht eine neue Bestzeit, sondern einfach die Natur genießen und mit offenen Augen Neues entdecken. Eine entscheidende Grundzutat sind abzulaufende Punkte, meist kleine Sehenswürdigkeiten. Also schnell drei Stück herausgesucht (unser Funkturm, ein Mammutbaum und ein paar alte römische Steine), grob die Strecke auf der Karte angeschaut („Kreuzung links .. irgendwann gehts ab zum Baum .. dann weiter .. dann Steine abseits“) und einen Foto eingesteckt.
Und schon konnte es losgehen. Die Temperaturen waren angenehm und dank meiner Streckenführung durch den Wald störte mich auch die Sonne nicht weiter.


Und los! Am Horizont ist schon mein erstes Tagesziel sichtbar: der Waldenbucher Fernmeldeturm. Lasst euch nicht täuschen: sooo weit ist er nicht entfernt.


Zu anfang geht es erstmal den Berg runter.


Den Kreisverkehr unterquert, unser kleines Flüsschen überquert, dann links ab entlang der Straße in den nächsten Ortsteil (Glashütte). Nach dem Bergstück vom Anfang hat man nun ca. einen Kilometer flaches Gelände, um seinen Tritt zu finden und den Körper auf Betriebstemperatur zu bringen.


Hier habe ich den ersten schlimmen Anstieg schon hinter mir und befinde mich am Rande der Zivilisation (links im Bild ist ein Schafstall). Wenigstens ist die Spitze meines Etappenzieles noch sichtbar.


Das Problem ist folgendes: der Turm befindet sich auf 497 Metern Höhe, ich befande mich in meinem tiefsten Punkt auf 340 Metern (nur physisch, nicht mental). D.h. es geht nun erstmal ordentlich bergauf.


Dafür wird man dann auch mit solchen Ansichten belohnt! Waldenbuch. Zumindest die Stadtteile, die nicht im Tal sind ;)


Und mit einem frischen, weichen Steingemisch. Anfangs war es sehr angenehm zu laufen, später wurde es zunehmend anstrengend




Der Schlüssel ist immer am Mann. Mittlerweile finde ich es fast schon unangenehm, beim Laufen nichts in meiner Hand zu halten.


Immer weiter bergauf. Um mich herum schönstes Vogelgezwitscher, in weiter ferne das Geräusch eines Traktors.


Hilfe! Wie könnt ihr mir das antun. So genau hab ich mir meine Route nicht angeschaut. Trotzdem hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch alles unter Kontrolle.


da blitzt was zwischen den Bäumen durch


der Turm in seiner vollen Pracht (128,6 Meter)


Und hier das Beweisfoto! Ziel 1 erreicht, ab zum nächsten, dem Mammutbaum


Kunst auf der Wurzel.


Ich erinnerte mich noch daran, dass es irgendwann nach der großen Kreuzung rechts oder links abgehen soll (sofern ich überhaupt auf dem richtigen Weg bin). Die kleine Abzweigung hat mich sehr beruhigt.


Da steht er! Ein Mammutbaum.

Aus Nordamerika importiert wurde auch der Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum). Nachdem diese Baumart erst 1850 von den Europäern entdeckt worden war, ließ König Wilhelm I. Samen nach Europa bringen und in der Wilhelma aussäen. Diese sollten dann 1865 im Land verteilt werden. Im kalten Winter 1879/80 erfroren allerdings die meisten dieser Bäume, die wenigen verbliebenen wurden über mehrere Stellen im Schönbuch verteilt. Einige davon finden sich beispielsweise auf dem Betzenberg, darunter auch der mit heute 50 Metern höchste Baum des Naturparks.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schönbuch#Besondere_B.C3.A4ume)


Beweisfoto 2. Und weiter.


Das gewohnte Bild: Bäume links, Bäume rechts und in der Mitte ein Weg.


Wenn links nun plötzlich eine Treppe mitten im Wald auftaucht, wird man natürlich neugierig. Finde ich etwa gerade mein drittes Etappenziel? (von dem ich wirklich keine Ahnung mehr hatte, wo und wie ich es finden kann)


Ein Stein! Ein bearbeiteter Stein!


Fein, mit einer Infotafel



Hier lagern ja richtige Schätze ;)


Fix wieder die alte Römertreppe hochgesprintet und weiter gings.


schöne Kurven. Ich war zwar beruhigt, dass es Berg ab ging und ich konnte auch in etwa einschätzen, wo ich herauskommen könnte, aber etwas Ungewissheit war noch vorhanden.


Endlich, die Kreuzung kommt mir bekannt vor (wenn auch sonst aus einer anderen Richtung).


Und die nächste Infotafel. Ich habe mich übrigens nur im ganz äußeren Rand rechts aufgehalten. Bei meinen nächsten Heimbesuchen werde ich mich noch ausgiebig austoben können.


Blick zurück. Von oben bin ich gekommen, unten entlang gehts nach Neuenhaus.


Mich treibt es nun aber auf den Bundeswanderweg. Endlich wieder etwas direktes Sonnenlicht. Ich bin bei der Tour zwar ins Schwitzen gekommen, doch während den Fotopausen ist es schnell kühl geworden.



Trotzdem geht es nun nochmals in den Wald und nochmals den Berg hoch


Man mag es kaum glauben, aber ja, mittlerweile war ich wieder so weit entfernt vom Turm.


Auch wieder schön auf bekannten Waldwegen zu laufen


Das i-Tüpfelchen! Der finale Bergsprint. Ankunft nach 10 Kilometern und 1.05h.

Was soll ich sagen? Herrlich! Das war definitiv einer meiner schönsten und interessantesten Läufe. Ich habe keinen Gedanken an irgendwelche Zeiten verschwendet, einfach nur die Natur um mich herum genossen und mich über neue Eindrücke gefreut.
Der Lauf ruft regelrecht nach einer Wiederholung und vielleicht wird dann mein zugehöriger Artikel auch etwas interessanter ;-)


 
 
 

7 Kommentare zu “Eine Mammuttour (ohne Tiere und nur 10km)”

  1. Lutz Balschuweit
    10. Juli 2009 um 11:15

    Toll und sowas jeden Tag wäre doch klasse oder…

    Weiter so

    Gruß

    Lutz

  2. Christian
    10. Juli 2009 um 21:07

    Hehe, da werde ich Morgen in der Nähe auch unterwegs sein, allerdings nur ausnahmsweise. Ist ja nicht mein angestammtes Laufrevier. Schöner Bericht nach Matthias Art, Danke

    Salut

  3. ironschroedi
    13. Juli 2009 um 16:51

    sehr geil. Fast wie bei Hänsel und Gretel… werde ich das nächste mal auch mal machen ;-)

  4. Evchen
    18. Juli 2009 um 15:18

    Hallo Jens,

    so, jetzt schaffe ich auch endlich mal den Gegenbesuch. :-) Irgendwie war der Wurm drin. Jedes Mal, wenn ich angefangen habe auf Deiner Seite zu lesen, kam irgendein Driss dazwischen. Aber jetzt, so nach den ersten paar hundert Wörtern hier, verweile ich hier öfter. Schöner, ansteckender Bericht!

    Schönes Wochenende. :-)

  5. Gerd
    19. Juli 2009 um 18:12

    Genau das ist es!
    Leider probieren es leider viel zu wenige aus!

  6. matbs
    24. Juli 2009 um 21:30

    So, zwar zwei Wochen zu spät aber jetzt war endlich mal Zeit, um deinen Eintrag angemessen zu goutieren.

    Und was soll ich sagen?
    Su – per!!
    Tolle Landschaft, Fernsehtürme, Mammutbäume und Römerreste, und das Ganze mit ganz viel Ruhe, Spass und der Kamera, wunderbar – da kriegt man spontan Lust, irgendwann doch noch mal runter nach BaWü zu rennen und sich das selbt anzuschauen (Hmm, bis Heilbronn hab´ ich es eigentlich gar nicht mehr so weit, und von da aus dann nur noch ein paar Etappen nach Süden…).

    Genauso macht man´s richtig, hoffe, dass du in Zukunft noch mehr solcher Touren machst! :)

    Gruß

    Matthias

    PS: „Matthias-Lauf“ gefällt mir.
    Sollte ich vielleicht patentieren lassen, den Begriff… :D

  7. Eifelman
    24. Januar 2011 um 15:38

    Toller Bericht, einladende Fotos, aber ich hab so das Gefühl, dass Du da mit dem Bike unterwegs warst. Du siehst so entspannt aus auf den Bildern. :-)

    Ansonsten: Bin in der Eifel geboren und muss die meiste Zeit auch Stadtläufer spielen. Umso mehr freue ich mich auf solche Gelegenheiten, in echter Natur zu laufen. Z.B. wenn ich meine Eltern in Bitburg (Eifel) besuche. Da sieht es überall so naturbelassen aus wie auf Deinen Fotos. Knaller! Jedesmal neu. Kann Dich gut verstehen.

    Gruß
    de Eifelman

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