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Eine Nachbetrachtung

von Jens | 20. Oktober 2009, 20:52 Uhr | in Allgemein | 11 Kommentare

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Seit meinem ersten Wettkampf sind mittlerweile ein paar Tage vergangen und in dieser Zeit habe ich mir viele Gedanken gemacht. Angeregt durch eure lieben Kommentare und Glückwünsche ist mir der Schlüssel zum Erfolg bewusst geworden:

ich habe mir keine (konkreten) Ziele gesetzt

Schade, dass man diesen Schlüssel nur einmal verwenden kann, sofern man auf der Jagd nach einer neuen PB ist.
Insbesonders mein Schlusssprint hat mich selbst überrascht und mir verdeutlicht, dass ich nicht am Maximum gelaufen bin. Der Zieleinlauf war hart, aber mein letztes Intervalltraining war härter. Vermutlich hätte ich auch eine Minute schneller laufen können, doch dann hätte ich mich meiner Pulsuhr unterworfen und den Lauf nicht so genießen können, wie ich es guten Gewissens gemacht habe. Sicherlich ist es auch ein tolles Gefühl, sich seinem geplanten Kilometerschnitt bewusst zu sein und dann bewusst das Tempo anzuziehen bzw. zu entschärfen. Wenn ich den Winter gut überstehe, wird das wahrscheinlich auch mein Plan für den nächsten „richtigen“ Wettkampf sein.

Warum ich das gerade schreibe?

Mein letzer Lauf vor dem Wettkampf hat mir mal wieder deutlich gemacht, wieviel Reserven in einem Körper stecken und welche Kräfte man mobilisieren kann, sofern man denn möchte. Die ersten vier Kilometer bin ich damals einfach „frei Schnauze“ gelaufen. Wohlfühltempo eben. Der übliche Trott (diese drei Wörter platzen vor Aussagekraft!). Dabei hat es überall gezwickt, gezogen und geschmerzt. Es kam die Angst auf, dass mein Debüt ein Debakel werden wird. Um mich trotzdem etwas vorzubereiten, wollte ich den Rückweg flotter laufen. Einfach über meinen Schatten springen und schauen, was ich denn kann. Und siehe da, die vier Kilometer Rückweg bin ich 40 Sekunden / Kilometer schneller gelaufen. Und es lief gut! Es hat sogar richtig Spaß gemacht! Kein Zwicken, keine Schmerzen, einfach ein flottes Tempo hingelegt. Zu diesem Zeitpunkt ist mir wieder bewusst geworden, wie eintönig mein bisheriges Training immer war und wie froh ich über meinen neuen VIC-Trainingsplan (http://www.vicsystem.com/) bin. Man wird gebremst (Einheiten langsamer als 7 min/km) und gefordert (Einheiten schneller als 4:30 min/km), alles wohldosiert und aufeinander abgestimmt. Mein Trainer ist dabei mein Forerunner 405 (gerade entdeckt: statt 349 € momentan nur 264,95 € über Amazon). Anfangs war er vermutlich etwas übertrieben, aber mittlerweile kann und möchte ich nicht mehr auf ihn verzichten. Intervalltrainining ist wirklich ein Genuß! Am PC erstellt man schnell sein Trainingsprogramm, überspielt es anschließend auf die Uhr und wird dann über akkustische Signale im richtigen Geschwindigkeitsbereich gehalten („schneller!“ / „langsamer!“). Man kann sich komplett auf die Strecke und den Lauf konzentrieren. Keine Merkhilfen für Kilometermarkierung, keine unnötige Blicke auf die Uhr.

Vermutlich bin ich noch immer in einem Endorphinrausch, denn sonst könnte ich mir meine Lobeshymnen auf mich selbst, VIC und Garmin nicht erklären (also nicht alles so ernst nehmen).
Momentan dominiert einfach so ein schönes Gefühl, sportlich (langfristig gesehen!) auf meine Ansprüche bezogen alles richtig zu machen / gemacht zu haben (je öfter ich es lese, desto eingebildeter klingt es). Aber keine Angst, es wird nicht lange dauern, bis ich wieder verzweifelt rumjammer ;-)

Bevor ich komplett abschweife hier nun das offizielle Ergebnis von Sonntag:


Plazierung Dresden Marathon

Brutto-Zeit*55:19 min
Netto-Zeit53:20 min
Platz gesamt617 / 1732
Platz Männer508 / 972
Platz AK157

Schade, dass ich meine Platzierung innerhalb der Altersklasse (noch) nicht herausbekommen habe.

(*) über Sinn und Unsinn, die Platzierung anhand der Brutto-Zeit vorzunehmen, grüble ich noch immer. Klar, wer als erstes ins Ziel kommt muss auch gewinnen. Das ist aber auch das einzige Argument, dass mir einleuchtet.

Trotzdem natürlich noch immer ein tolles Ergebnis. Ich ärger mich nur, dass ich kein Werbeshirt für meinen Blog hatte (so musste er eben als Verein herhalten). Ursprünglich dachte ich, dass so ein Shirt witzig / interessant für die Zuschauer ist, aber gerade überholenden / überholten Läufern könnte die Webadresse gut im Kopf bleiben (ja, es gab mir einen Kick, Läufer mit „Ironman“-Shirts zu überholen!).

Soviel zu meinen restlichen Gedanken, morgen gehts wieder mit einem lockeren Dauerlauf in einem noch langsameren Tempo als dem üblichen Trott weiter.


 
 
 

11 Kommentare zu “Eine Nachbetrachtung”

  1. Marek
    20. Oktober 2009 um 22:04

    Plazierung anhand der Bruttozeit? Nee, das kann nicht sein.

  2. Kekskruemel
    20. Oktober 2009 um 22:23

    Ich kam noch gar nicht dazu bei dem alten Beitrag mal etwas zu schreiben. Aber wenn ich deine Betrachtungen so lese, so erinnern Sie mich sehr an meine Betrachtungen nach meinem 10km SPortScheck Dresden Lauf.

    Auch ich legte auf der Zielgeraden noch einmal kräftig nach und kam ähnlich wie du bei 53:38 oder so netto an.

    Nur meine Vorbereitung war ja bekannterweise genau andersrum. Bei dir wurde es die letzten Woche hin zum Wettkampf weniger und ich fing erst nach 1 Jahr Pause zwei Wochen vorher an zu trainieren.

    Aber auch mich hatte damals der Lauf heiß auf mehr gemacht. Leider verfliegt das schnell. Behalte den Gedanken im Kopf um an diese Erinnerung und den Ehrgeiz nach mehr schnell nachlegen zu können.

    Ich habe mich für den Winter ausgerüstet und bereite mich nun auf das kommende Jahr vor. Ziele für alle Läufe habe ich schon viele.
    Und neue Beiträge folgen auch noch bei mir im Blog. Habe schon einige im Kopf, die interessant sein sollten.

  3. Hannes
    21. Oktober 2009 um 09:07

    Wer sich so viele Gedanken danach noch macht, der hat aber mehr als nur Blut geleckt, sehr schön!

  4. Evchen
    21. Oktober 2009 um 09:10

    @Marek: Oh doch. War bei mir auch so.

    Jens, ich habe es ja schon in Deinem Vorbericht angedeutet.
    Sei mit dem Lauf zufrieden und es ist alles perfekt gelaufen, wenn Du im Nachhinein meinst, es wäre noch etwas mehr gegangen. Immer und immer wieder heißt es, daß es einer der derbsten Änfängerfehler ist, zu schnell zu laufen. Stell Dir mal vor, Du hättest noch drei Minuten rausgeprügelt und hättest bei km 8 wegen Krämpfen aufgeben müssen. DIESES Erlebnis hätte Dir immer unbewußt nachgehangen. Schneller kann man immer werden, aber DU hast Deinen ersten Wettkampf erfolgreich GEEEEEFINISHED! Seit stolz auf Dich!
    Und klar, nimm Dir ruhig etwas für den nächsten Lauf vor. :-)

  5. Gerd
    21. Oktober 2009 um 13:15

    Da ich auf Platzierungen relativ wenig gebe, ist´s mir eigentlich Wurscht. Aber Sinn macht´s natürlich keinen, anhand der Bruttozeiten die Platzierungen festzumachen.
    Genieße einfach das tolle Gefühl was einzigartiges geleistet zu haben. Und seit stolz auf Dich!

  6. katja
    22. Oktober 2009 um 11:12

    ja das ding mit den netto- und brutto-zeiten. deswegen habe ich sogar beim veranstalter angefragt.
    das ist laut dlv-regeln so, dass nur der richtige zieleinlauf (brutto) gewertet wird. die nettozeiten sind nur so für dich. deswegen gibt es auch keine netto-ak-platzierung.
    aber der veranstalter meinte ich könnte mir ja die ergebnisliste sortieren wie ich will. haha. da kann ich auch alle löschen, die vor mir waren, und bin erste. hurra.
    demnächst stehen dann eben alle in A.

  7. Marek
    22. Oktober 2009 um 21:04

    Also das ist mir ja noch nie untergekommen, dass bei einer Nettozeitnahme die Brutto-Zeit für die Platzierungen genommen werden. Der Sinn erschließt sich mir nicht. Wenn es ein reiner Brutto-Lauf ist, dann ok, aber wozu wird denn dann die Nettozeit überhaupt genommen…was war das denn für eine Zeitmessung?

  8. katja
    23. Oktober 2009 um 09:37

    aus Internationale Wettkampfregeln, gefunden auf der Seite des DLV: „… Die offizielle Zeit ist die Zeit, die zwischen dem Startschuss aus dem Startrevolver und dem Erreichen
    der Ziellinie durch den Wettkämpfer vergangen ist (Bruttozeit). Die Zeit, die vom Überqueren der Startlinie bis zum Erreichen der Ziellinie durch den Wettkämpfer vergangen ist (Nettozeit), kann diesen bekannt gegeben werden, die aber nicht als offizielle Zeit angesehen wird. …
    Nationale Bestimmungen DLV + ÖLV
    1. Bei allen Laufveranstaltungen, bei denen die Laufleistungen mit einem Transponder-Zeitmesssystem erfasst werden, sind in den Ergebnislisten die Brutto- und Nettozeiten aufzuführen.
    2. Die Platzierungen und die Siegerehrungen richten sich ausschließlich nach den Bruttozeiten.
    3. Die Statistiker können die festgestellten Nettozeiten in die Bestenlisten mit aufnehmen. …“

  9. Jens
    23. Oktober 2009 um 12:34

    @Marek:
    ich verstehe es auch nicht, aber wie Katja schön recherchiert hat, ist es wohl bei der DLV so üblich. Warum sich der Dresden Marathon an den DLV-Richtlinien orientiert, ist mir schleierhaft. Könnte mit der Landesmeisterschaft zu tun haben. Ist aber letztendlich auch egal, ich gebe nächstes Jahr einfach meine Zielzeit mit +/- 30 Minuten an, dann werde ich schön weiter vorne stehen ;-)

    @Kekskruemel:
    du machst mir ja Mut. Klar, mit der Zeit verfliegt der Enthusiasmus, aber sobald die nächsten Wettkämpfe näher rücken, steigt das Adrenalin sicherlich. Meine grobe Planung steht auch schon: die großen Laufveranstaltungen (Citylauf, Oberelbe-Marathon, Teamchallenge, Stadtlauf, Dresden Marathon).
    A propos: Hast du Lust, bei der Teamchallenge mitzulaufen?

    @Hannes:
    Gedanken sind das eine, Taten das andere. Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach ;-)

    @Evchen:
    klar, ich bin noch immer stolz auf mich! Vielleicht wär eine Nachbetrachtung auch eher bei einem DNF oder einem Einbruch angebracht, aber die Gedanken mussten einfach raus.

    @Gerd:
    Danke, das bin ich! Klar, die Platzierung spielt keine Rolle, schließlich sind die wichtigsten Zahlen die eigene Zeit. Trotzdem war es irritierend.

    @Katja:
    Wäre ich in der Altersklasse M75 gelaufen, dann hätte ich sogar gewonnen! Wenn das nicht Motivation genug ist, noch 48 Jahre zu trainieren.

  10. ironschroedi
    27. Oktober 2009 um 23:16

    Wenn ich mir die ganzen Marathon und Laufberichte anschauen, dann bekomme ich wieder richtig Lust, aber leider passt das mit unserem Lütten gerade absolut nicht in den Plan.

    Was den Garmin Forerunner 405 (Sven jetzt habe ich es richtig geschrieben) angeht, da kannst bei Amazon bestimmt noch ein Schnäppchen machen, wenn der neue Forerunner rauskommt.

    In diesem Sinne – Grüße nach Dresden.

    Mario+

  11. Kekskruemel
    28. Oktober 2009 um 11:29

    @Jens:
    Hatte ich eigentlich vor.

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