Warning: mysql_get_server_info(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /www/htdocs/w009a120/blog/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

Warning: mysql_get_server_info(): A link to the server could not be established in /www/htdocs/w009a120/blog/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

Warning: mysql_get_server_info(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /www/htdocs/w009a120/blog/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

Warning: mysql_get_server_info(): A link to the server could not be established in /www/htdocs/w009a120/blog/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

20 km elbabwärts – 7 davon gegen den Wind

von Jens | 28. März 2010, 18:07 Uhr | in Läufe | 7 Kommentare

Warning: mysql_get_server_info(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /www/htdocs/w009a120/blog/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

Warning: mysql_get_server_info(): A link to the server could not be established in /www/htdocs/w009a120/blog/wp-content/plugins/xml-google-maps/xmlgooglemaps_dbfunctions.php on line 10

Eigentlich hätte ich es wissen müssen. Ganz besonders nach meinem letzten Lauf mit Paul an der Elbe hätte ich es wissen müssen:

Wind + Elbe ist eine ganz unangenehme Kombination

Dabei war mein Plan so ausgefeilt: mit der S-Bahn elbaufwärts und dann immer leicht bergab – genialst! Na gut, die 5 Höhenmeter sind auf 18 Kilometer nicht mehr nachweisbar.
Und ich gestehe, dass ich davor wirklich nach dem Wind und der Windrichtung geschaut hab und mit „süd-west“ konnte ich leben: Seitenwind. Nach meiner Rückkehr stand dort „west“ – Danke auch. Ach, und 25 km/h. Nicht, dass ich damit irgendwas anfangen könnte – Windgeschwindigkeiten haben mich bisher als Läufer so rein gar nicht interessiert.

Mich ärgert es so, da der Lauf echt gut angefangen hat.

Mit der S-Bahn ging es nach „Heidenau – Großsedlitz“, einem perfekten Ausgangspunkt für eine Tour an der Elbe. Da ich das Wetter heute morgen nicht einschätzen konnte, habe ich mich für eine kurze Hose, langes Shirt und Trainingsjacke (Weste) entschieden. Sicherheitshalber hat sogar mein Buff seinen Weg in die Jackentasche gefunden. Schon beim Aussteigen merkte ich, dass ich zu warm angezogen war (in Dresden war es kühler). Kein Problem, einfach die Jacke in eine Weste verwandelt und mit vollgestopften Taschen losgelaufen. Die Vorgabe war mal wieder mit (zwischenzeitlich verschärften) 5:37/km LongJog-entsprechend happig (die LongJogs werden beim VICSystem recht schnell gelaufen (Erklärung)). Doch, oh wunder, ich konnte das Tempo wunderbar laufen. Nach einem Kilometer kam aus einem Seitenweg eine junge Familie raus: Vater und  kleiner Sohn auf Rädern, Mutter und kleine Tochter auf Inlinern. Tja, und schon hatte ich meine Tempomacher für die nächsten drei Kilometer ;-) Sie waren genau mit meiner Geschwindigkeit unterwegs, da musste ich mich einfach „ranhängen“. Ich lief also schön an der Elbe entlang, genoß das recht ordentliche Wetter (zwischenzeitlich hatte ich meine Ärmel hochgezogen), war mit meinem Tempo zufrieden und sinnierte darüber, dass sich die Strecke doch auch perfekt für meinen ersten Halbmarathon eignen würde, ich mein Debüt also auf den Oberelbemarathon Ende April (genau die Strecke) vorverlegen könnte. War vielleicht etwas übertrieben, nach gerade einmal 5 gelaufenen Kilometern. Aber so muntert man sich eben auf. Dann denke ich mir, dass dort hinter den Bäumen ja gleich das Blaue Wunder (Halbzeit) kommen müsste, also bin ich noch besser gelaunt. Da waren dann leider doch noch ein paar Windungen dazwischen.
Die ersten 9 Kilometer liefen perfekt und meine Pace lag bei 5:36/km. Rechts die Elbe, links schöne Häuser. Dann kamen zwei Kilometer mit einem Feld auf der linken Seite und dort konnte der Wind ordentlich durchpfeifen (hinter Laubegast). Ich dachte, ich spinne! Sofort wird das Laufen richtig anstrengend und es kam das Gefühl auf, man würde stehen bleiben. Im Nachhinein klingt das mit Kilometerzeiten von 5:48 und 5:53 ziemlich überheblich, aber das bisher konstant durchgezogene Tempo war einfach weg. Zum Glück kamen dann wieder drei „bebaute“ Kilometer und der alte Rhythmus war zurück. Zwischenzeitlich habe ich bei Kilometer 13 dann endlich das Blaue Wunder unterquert (nichts mit Halbzeit), doch mir war klar, dass nun der schweste Abschnitt vor mir liegt. Das Stück war vor zwei Wochen mit Paul schon sehr, sehr anstrengend. Und diesmal wurde es noch getoppt. Das war wirklich eine Wand! Mühsam ging es Meter für Meter vorwärts doch irgendwann hatte ich einfach keinen Bock mehr! Ich bin stehen geblieben und habe hinter zwei Bäumen Schutz gesucht. Heulen Kraft auftanken und so.  Die restlichen Kilometer an der Elbe waren eine Qual! Die gute Laune war weg, mein virtueller Trainingspartner war weg, die Kraft war weg, meine vollgestopften Jackentaschen nerven, meine wundgelaufenen Oberschenkel brennen und überhaupt ist alleine laufen doof! Zu dem Zeitpunkt habe ich wieder gemerkt, dass die langen Distanzen einfach noch nichts für mich sind. Vom Kopf her. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war dann auch der Plan meines vorgezogenen Halbmarathons begraben. Selbst die Flucht in die Stadt hat nur vorübergehend für etwas Linderung gesorgt. Der Lauf war gelaufen, ich konnte und wollte einfach nicht mehr.
Der traurige Höhepunkt war mein exaktes Stehen bleiben nach 20,0 Kilometern – mitten auf dem Heimweg, mitten auf einer Brücke. Den restlichen Kilometer bin ich gegangen.

Abhaken und gut ist.

Ich hätte nur zu gern gewusst, wie weit ich die 5:37 bei normalen Umständen hätte halten können.

Als kleines aufmunterndes Highlight habe ich mich heute selbst aus dem 1-2-sports Wettkampf „Laufblogger im März für Anfänger“ rausgeschmissen. Wow, dass mir irgendwann eine 160 Km Grenze zum Verhängnis werden wird …


 
 
 

7 Kommentare zu “20 km elbabwärts – 7 davon gegen den Wind”

  1. gpway
    28. März 2010 um 18:20

    Abhaken Jens,
    so was haben wir alle schon erlebt, der Wind kann einem alle Kräfte rauben!. Heut war wirklich kein gescheites Laufwetter, gut das du trozdem draussen warst. Denn so ein Wetter könnte es in 4 Wochen beim OEM auch geben- was wir nicht hoffen wollen.
    Ziehe deinen Plan auf jeden Fall durch und dann wird das auch mit deinen Zielen. LG Ulf

  2. Jens
    28. März 2010 um 18:32

    Beim OEM kann man dann zumindest im Windschatten laufen ;)
    Ansonsten läufts mit meinem Plan ja super, da kann ein wetterbedinger Frustlauf schon mal dabei sein. Kann man eh nicht ändern, hauptsache man macht überhaupt etwas!

  3. Martin
    28. März 2010 um 18:38

    Dass du bei dem Wetter draußen warst, wo es doch so unberechenbar war heute, das zeigt ja schon eine Menge Willensstärke. Also lass dich von diesem blöden Wind nicht fertig machen. Wenn es dich beruhigt: das Stück zwischen Blauem Wunder und Fährgarten ist fahrradtechnisch auch der Hass bei Wind. Also du siehst: da geht’s den Menschen wie den Leuten (oder so ähnlich)

  4. Andy
    29. März 2010 um 10:04

    Das war gestern wirklich ein bescheidener Tag mit dem Wind. Ich hatte auch meine Mühe und Not dagegen anzukämpfen und auch ich habe starke Bedenken während des Laufs gehegt bzgl. meinem HB-Debüt im Mai. Bin zwar mit meiner Freundin gestartet doch nach knapp 9 km war ich auch auf mich alleine gestellt und da merkte ich wie hart es sein kann lange Distanzen alleine zu laufen. Aber gerade das muss sein um sich Mental auf darauf vorzubereiten. Also, es wird schon werden! ;-)

    Und auch hier nochmal Gratulation zum „Rauswurf“! ;-)

  5. Daniel
    29. März 2010 um 15:40

    Windgeschützter ist es nur im Wald und da könnt ich dir die Heide wieder empfehlen. Dort kann man sich herrlich große Runden zusammenbasteln und kommt ohne einen Weg zweimal zu laufen locker auf bis 30 km. Hier ein Beispiel: http://www.gpsies.com/map.do?f.....lokwhpnyxu

    Ansonsten bleibt die Erkenntnis, dass du es durchgezogen hast und laufen warst. Nur das zählt! :-)

  6. Hannes
    29. März 2010 um 20:53

    25 km/h Wind? Das fällt in die Kategorie „windstill“ an der Küste ;-) Aber die Binnenland-Weicheier kenne ich nicht anders *duck*

    Aber von dem Lauf her – im Nachhinein betrachtet war der doch gar nicht so schlecht. Anstrengend bedeutet auch immer, dass er einen weiter gebracht hat. Das ist doch schön, oder? Sei stolz ;-)

  7. Tu-Xe-Do
    8. April 2010 um 20:17

    Man ich sags dir die Strecke ab dem blauen Wunder… da erlebt so mancher Jogger sein blaues Wunder! ;) Nach dem wir da waren, hatte ich nochmal einen Lauf gegen die Naturgewalten dort. Schrecklich! Was dir gefehlt hat, war ein netter Freundlicher Zugopa… wenn du noch weisst was ich meine? :P Ich hoffe wir finden bald wieder einen Laufeinheit zum zusammen laufen. Wäre ich dabei gewesen hätte ich bestimmt Fotos vom Heulen gemacht. :)

Kommentar abgeben:


 
Die Seite läuft mit WordPress 4.2.23 und dem Theme Simplicity plus
© 2007 - 2019 innererschweinehundbesieger.de