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Ich laufe fremd

von Jens | 09. April 2010, 19:51 Uhr | in Läufe | 8 Kommentare

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Gerade eben bin ich fremd gelaufen! Nein, vielmehr bin ich tatsächlich fremd gegangen! Aber ich stehe dazu. Und es war sogar mein erstes Mal. Hat natürlich noch nicht so den Spaß gemacht, wie man es sich erhofft hat und ich war zudem recht schnell ausser Puste. Da muss ich echt noch mehr üben. Zum Schluß tats dann schon richtig weh hoch zu kommen. Aber Ulf war am Anfang so nett und hat mir gezeigt, wie man es am besten macht. Genug unsinnige Anspielungen? ;-)

Mein Fremdgehen bezieht sich natürlich auf die Disziplin und heute stand für mich das erste Mal „Treppenlaufen“ auf dem Programm! Leute, ich sags euch: genießt das Laufen auf flachen Wegen!

Nächstes Wochenende (17./18. April) findet in Radebeul wieder der „wahrscheinlich härteste Ultramarathon der Welt“ statt: der sächsische Mount Everst Treppenmarathon. Die Zahlen sagen schon alles: 39700 Stufen, 8848 Höhenmeter, 84390 Streckenmeter („Die Strecke / Die Idee„). 100 Runden gilt es zu überstehen, dann ist man einmal auf den Mount Everest und wieder runter – und ganz nebenbei noch einen zweifachen Marathon gelaufen. Fühlt man sich dann noch frisch (haha), kann man auch im Zeitfenster von 24 Stunden soviele Runden laufen wie man möchte (zu schlagen gilt es 144 Runden). Der Streckenrekord für die 100 Runden liegt seit 2007 übrigens bei 14:48:28 Stunden.

Dieses Jahr werden vier unterschiedliche Rennen ausgetragen:

  • Der Alleingang – jeder ist auf sich allein gestellt
  • Die Dreierseilschaft – im Dreierteam, wobei jeder Läufer mind. 25 und max. 50 Runden läuft
  • Der Touriweg – eine Staffel aus 100 Teilnehmern
  • 11 Freunde – eine Staffel aus 11 Teilnehmern, jeder läuft eine Runde

Die Rennen starten zu unterschiedlichen Zeiten, so dass für die Zuschauer möglichst immer etwas geboten ist. Ganz besonders die „11 Freunde“ – Staffel, welche 22 Stunden nach dem offiziellen Startschuss für die Alleingänger beginnt, soll nochmal Action reinbringen.

Und genau hier komme ich ins Spiel. Ulf, der letztes Jahr den grandiosen zweiten Platz belegt hat und dieses Jahr als Favorit zählt, hat mich über Twitter gefragt, ob ich nicht Lust hab, bei den „11 Freunden“ mitzulaufen, da kurzfristig noch ein Platz frei geworden ist. Er sucht sich die Besten raus, sehr schön ;-) Das lass ich mir nicht zweimal anbieten und so habe ich spontan zugesagt – ohne jemals wirklich sportlich eine Treppe hochgelaufen zu sein ;-) „Egal, alles halb so wild“ dachte ich mir. „Eine Runde, da brauchste dich eh nicht groß vorbereiten, die läufste einfach in vollem Tempo„. Wieder ein genial einfacher Plan. Heute wollte ich dann doch meinen guten Willen zeigen und bin spontan auf Ulfs Hinweis, dass er ab 16 Uhr trainiert, eingangen. Man kann sich ja mal die Strecke anschauen.

Fuck-o-mio!

Ich habe unterhalb der Spitzhaustreppe geparkt und dann auch gleich Ulf getroffen. Er war schon mitten im Training, trotzdem kurz Hand geschüttelt und dann gleich gemeinsam die Treppe hochgelaufen. Ähm, gegangen. Nebenher schon nett unterhalten und dann habe ich mal vorsichtig angedeutet, dass ich ihn nicht vom Training abhalten möchte und er ruhig in seinem Tempo laufen kann. Das hatten wir aber schon, also weiter gehen. Okay, mir solls recht sein. Easy ;-). Gegen

Mitte der Treppe spürte ich schon, wie man ganz schön außer Puste kommt. Allein vom Gehen. Bei meiner ersten Runde! Doch nicht so easy. Ulf hat mir dann oben den Wendepunkt gezeigt, dann gings gemeinsam runter und unten den Wendepunkt angeschaut. Dann nochmal gemeinsam hoch und ab dann trainierte jeder nach belieben. Ungeschickterweise war bei meiner Pulsuhr noch die Autopause eingstellt, hab ich aber erst unterwegs gemerkt. Bei meiner ersten eigenen Runde (aber schon mit zwei Anstiegen in den Beinen) wollte ich schauen, was so geht. Runter war einfach, hoch dann schon eine Qual. Ich dachte wirklich, ich könnte die Treppe im Lauftempo bestreiten, aber sehr weit bin ich mit dem Plan (noch) nicht gekommen. Dafür schoß mein Puls ordentlich in die Höhe (hey, die 197 habe ich schon lang nicht mehr gesehen) und folglich musste ich oben erst kurz verschnaufen. Nene, so wird das nichts. Bei den fünf weiteren Runden habe ich es ruhiger angehen lassen. Die Muskeln müssen sich einfach langsam an die andere Belastung gewöhnen.
Man muss aber dazu sagen, dass sich die Anstrengung wirklich lohnt. Oben wird man mit einem fantastischen Blick über das Elbtal belohnt. Der Platz kommt definitiv auf meine „must see“ – Liste für Dresden Besucher.

Dafür, dass ich mich heute nicht sonderlich fitt gefühlt habe (meine Twitter-Follower mussten mein Gejammer schon ertragen),

lief mein erster Kontakt mit der Treppe eigentlich ganz gut. Das nächste Mal versuche ich einfach von Anfang an ein konstantes, ruhiges Tempo zu laufen gehen, dann wird das schon. Ich hab ja noch 8 Tage Zeit ;-)

Zum Schluß muss ich noch meinen vollsten Respekt vor allen Läufern, die sich an dieses Strapazen wagen, vorbringen! Wow, Hut ab, das sind wirklich unglaubliche Leistungen, die dort gebracht werden.

Und nun freu ich mich auf meinen nächsten 11 Kilometer Dauerlauf – garantiert schön flach. Schließlich ist mein Hauptziel der Oberelbemarathon in 16 Tagen.

Nachtrag: Gerade zufällig gefunden: „Mit Treppenläufen Kraft und Ausdauer trainieren“ (netzathleten.de)


 
 
 

8 Kommentare zu “Ich laufe fremd”

  1. gpway
    9. April 2010 um 20:02

    Hey Jens, dies hat echt Spass gemacht deinen „Fremdgehbericht“ zu lesen, du hast dir auch die Strapatzen nicht anmerken lassen, sah alles immer easy aus!
    Auf jeden Fall freu ich mich das du mit im 11 Freunde Team dabei bist! bis in 8 Tagen LG Ulf

  2. Hannes
    10. April 2010 um 09:17

    Aua, aua, autsch!
    Ja, sei dir sicher, ich bin froh, das flache Land zu haben! (Diese elendigen fünf Höhenmeter auf den Deich, puuuuuuuuuuuuuh!)

  3. Gerd
    11. April 2010 um 11:13

    Was es nicht alles gibt.
    Da laufe ich ja lieber meinen StrongmanRun. ;-)
    Auf den Bericht freue ich mich jetzt schon, Und der Muskelkater wird bestimmt auch was Feines. ;-)

  4. An-Kas
    11. April 2010 um 21:04

    Au weia, ich japse ja immer schon, wenn es nur leicht bergauf geht…
    Aber für die Aussicht auf dem einen Bild scheint es sich schon zu lohnen!
    Tolles Vorhaben! Manchmal bin ich ja doch ein wenig neidisch auf die Ziele, die Ihr alle habt…
    Auf alle Fälle freue ich mich jetzt schon auf den Bericht zu dem Wettkampf!

  5. Esst mehr Spinat! « Vitamin A bis Z
    13. April 2010 um 22:21

    [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
    […] Schweißtreibend: der Fremdgängerpost des Inneren Schweinehund Besiegers […]

  6. ironschroedi
    14. April 2010 um 14:13

    Fremdlaufen? Wasn das? Die Grafik sieht doch schön aus 230 HM, respekt, was macht der Muskelkater? Ich war auch am vergangenen Sonntag mal wieder Laufen und jetzt liege ich mit Fieber im Bett. Das übliche :-( im Jahr 2010. Aber ich habe meinen Lauf aufgenommen ! Zur Sicherheit.

  7. Jens
    15. April 2010 um 11:41

    @gpway:
    nicht ansehen lassen? Danke fürs Schmeicheln ;) Momentan ärgert es mich nur, dass ich (unabhängig von der Staffel) nicht schon früher mit Treppentraining angefangen habe.

    @Hannes:
    so langsam wird mir auch klar, warum du so schnell bist ;)

    @Gerd:
    so langsam ist der Muskelkater verschwunden (nach 6 Tagen!). Das war nicht mehr lustig. Nächstes Wochenende ist für die harten Männer ja ordentlich was geboten!

    @An-Kas:
    stimmt, die Aussicht da oben war wirklich klasse. Zum Glück kann man da auch ganz gemütlich hoch laufen – dann abseits des Wettkampfes. Tja, das mit den Zielen ist so ne Sache: vor einem Jahr war mein Ziel noch, wenigstens ein paar Wochen mal konsequent zu trainieren. Klein anfangen und einfach von den großen Zielen träumen :)

    @ironschroedi:
    Mittlerweile ist der Muskelkater weitgehend verschwunden. Ich war richtig erschrocken, wie extrem er war.
    Du wirst auch von nix verschont :( Gute Besserung

  8. Mike
    29. April 2010 um 19:05

    Respekt! Treppenlaufen ist richtig heftig ! Wünsche dir weiterhin wirklich viel Erfolg. Ich möchste dir aber noch das schwimmen nahelegen. Du verbrennst dort ordentlich Kalorien und es ist Gelenkschonend!

    Liebe Grüße

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