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Oberelbe-Marathon – nach 2000 km im Ziel

von Jens | 25. April 2010, 21:03 Uhr | in Läufe | 13 Kommentare

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Es hätte nicht besser passen können!
Beim Überqueren der Ziellinie habe ich meinen 2000. Laufkilometer hinter mich gebracht.

Überlegt man sich, wie lang ich dafür gebraucht habe, so verliert die Zahl allerdings an Magie (ich laufe immerhin seit 2005, wobei man die ersten drei Jahre eigentlich nicht zählen kann » Statistiken / Zeiten ).
Egal, 2000 Kilometer sind 2000 Kilometer und darauf bin ich stolz.

Auf meinen heutigen Wettkampf bin ich nur bedingt stolz. Schon auf der Fahrt in der immer voller werdenden Straßenbahn zum Startpunkt war klar, dass es ein ganz schönes Gedränge geben wird. Beim Oberelbe-Marathon dient der Elberadweg als Wettkampfstrecke und wie man es sich schon denken kann, ist dieser nicht sonderlich breit. Definitiv nicht breit genug für 803 gemeldete 10-km-Läufer. Und für 803 Läufer + 134 Walker sind auch definitiv zwei Dixi-Klos (+ Klo der angrenzenden Gaststätte) nicht ausreichend – das ist aber auch schon mein einziger Kritikpunkt an der Organisation (ihr wisst, ich kann auch anders).

Der Start war entspechend chaotisch. Ich stand viel zu weit hinten (eigentlich egal, denn es gab endlich auch mal eine Netto-Messung) und musste mich dann nach und nach nach vorne kämpfen. Sofern man denn überhaupt richtig laufen konnte. Die ersten 100 Meter im Joggingschritt habe ich mich mit zwei anderen, vermutlich gleichaltrigen, Läufern unterhalten und sie haben sich dann an meine Ferse gehängt – links auf dem Gras vorbei am Feld. Natürlich war der Weg auch abgesperrt, aber ich habe die Barken immer gut gesehen. Im Gegensatz zu meinen Verfolgern ;-) Der erste Kilometer war sehr, sehr zäh und mit 5:18 auch viel zu langsam (mein Plan sah einen Schnitt von 4:40 für eine Zielzeit von 46:39 vor). Minimal demotivierend, wenn der virtuelle Partner schon nach einem Kilometer weg ist. Zwischenzeitlich habe ich die anderen mal vorgelassen, denn es kostet wirklich viel Kraft, immer den richtigen Moment zum Überholen abzuwarten, auszuscheren, einzuscheren, aufs Gras, auf den Asphalt. Auf dem zweiten Kilometer hatte sich das Feld zumindest soweit gelichtet,  dass man durchgängig in seinem Tempo auf Asphalt laufen konnte. Die beiden waren leider etwas zu flott für mich und die daraus resultierenden 4:30 auf dem zweiten Kilometer waren nicht sonderlich klug. Mein Hauptproblem war aber, dass ich mich während dem ganzen Lauf „zum kotzen“ gefühlt hab. Nicht nur sprichwörtlich. Irgendwas ist mit meiner Ernährung schief gegangen (am Abend vorher gabs Nudeln mit (scharfer) Tomatensoße, am Renntag morgens dann einen Kaffee, zwei Toast mit Honig und eine Banane – klingt doch erstmal nicht so schlecht). Der erste Getränkestand nach 3 Kilometern sorgte für etwas Linderung. Trotzdem bin ich Kilometer für Kilometer langsamer geworden. Ich hatte null Bock, hab mich ständig gefragt, warum ich denn noch renne und habe auf meine Zeit schon gar nicht mehr achten wollen – kurz: mein Kopf hat nicht mehr mitgespielt. Dir gehts gut! Du schaffts das! Warum solltest du heute keine gute Zeit laufen? Du willst eine gute Zeit laufen! So ging es irgendwie immer weiter. Nach 7 Kilometern lag das Ziel vor Augen! Wie gerne wär ich jetzt einfach links statt rechts abgebogen. Aber wir mussten noch eine extra Runde drehen. Immer wieder die Anzeigen meiner Uhr: 4:44 / 4:49 / 4:55 / 4:57 / 5:01. 5:01!

Mist, ich sollte doch 4:40 laufen. Dann erst habe ich realisiert, dass es mit der neuen Bestzeit doch klappen könnte. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf und dem Ziel in der Nähe, habe ich mich nochmal zusammengerissen und versucht, Tempo zu machen. Der Schlußsprint ging daher diesmal schon einen Kilometer vor Schluß los. Nachdem man dann die Tartanbahn im Stadion für die 300 letzten Meter betreten hatte, lief sowieso alles wie von selbst.  Die Durchsage „Alle Läufer, die jetzt auf der Bahn sind, werden es in unter 50 Minuten schaffen“ gab mir dann den Rest. Vielen Dank auch an das tolle Publikum in der Kurve, das einen dank Vornamen auf der Startnummer sogar persönlich angefeuert hat. Erst beim Übertreten der Ziellinie habe ich bewusst auf die Uhr geschaut. Ich wollte mir während dem – meiner Meinung nach verkorksten – Lauf den Streß nicht geben, mich zu sehr an meiner Zeit zu orientieren und habe daher auf der Anzeige den virtuellen Partner laufen lassen. Uff. 48:48! Yeah! Im Anfangsgetümmel ging für ein paar Sekunden meine Auto-Pause an, insofern war mir klar, dass die Zeit diesmal wirklich nicht stimmt.

Nach dem Lauf gabs als Sofortmaßnahme erstmal einen Becher Zitronentee und einen Becher laufwarme Cola, bevor ich dann in aller Ruhe mein Erdinger Alkoholfrei genießen konnte. Die Stimmung im Stadion war einfach toll! Das musste man genießen. Durch Zufall habe ich Máté von Sightjogging getroffen und mit ihm noch gequatscht, dann hab ich meine Urkunde geholt und zum ersten Mal meine tatsächliche Netto-Zeit gesehen. Falsch.

Ich habe zuerst meine Bruttozeit gesehen: 49:46. Mist, doch keine neue PB. Erst darunter erkannte ich die Nettozeit von 49:00. Na also! Zwar nur 13 Sekunden schneller als im März, aber damit hatte ich bei diesem Lauf wirklich nicht gerechnet. Gesamt 133. von 907. Altersklasse 42. von 90. Ich bin zufrieden! Auf dem Weg zur Starterbeutelausgabe habe ich Ulf noch einen kurzen Besuch abgestattet und so langsam kamen dann auch die Halbmarathon-Läufer ins Ziel. Also wieder vor zum Eingang ins Stadion und mal schauen, ob ich Daniel noch erwische. Zu dem Zeitpunkt kam gerade der 1:45 Zugläufer mit seinem Rudel vorbei, also müsste das sogar passen. 10 Minuten später spricht mich ein junger Herr auf der Zuschauerseite an. Oh, Hi Daniel! Wieso und warum ich ihn nicht gesehen habe, wird er auch sicherlich selber erzählen (» schon geschehen). Also auch noch mit ihm kurz gequatscht, nochmal was zu trinken geholt und mir dann meine Portion Nudeln schmecken lassen. Nudelparty für alle Läufer! Danke! Dann kam auch schon die Durchsage, dass der Marathonführende in ca. einer halben Stunde erwartet wird. Den konnt ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Ich habe mir einen schönen Platz in der Kurve gesucht und auch einfach mal die noch zahlreich eintreffenden Läufer angefeuert. War auch mal schön! Wir sind schließlich eine große Familie und jeder einzelne hat wirklich bis zum Ende gekämpft – eben in seiner ganz eigenen Leistungsklasse. Mittlerweile war es richtig warm geworden und das konnte man jedem Läufer gut ansehen. Okay, der erste Marathonläufer hatte noch immer einen erstaunlich flotten Schritt drauf und kam so nach 2:25:00 mit Streckenrekord ins Ziel! Wow.

Nach 2 Stunden im Stadion sollte ich mir genug Sonnenbrand geholt haben und so gings gegen 12:00 wieder gen Heimat. Ein schöner Tag!

Mein Fazit: tolle Veranstaltung! Nächstes Jahr wieder, dann aber mindestens den Halbmarathon!


 
 
 

13 Kommentare zu “Oberelbe-Marathon – nach 2000 km im Ziel”

  1. Ruben
    25. April 2010 um 21:49

    Gratuliere. Schön, dass du trotz „verfehlter“ angepeilter Bestzeit noch so vieles positiv siehst!!!

  2. gpway
    26. April 2010 um 07:47

    Gratulation zum Durchbiss auf dem 10er! cu

  3. Bernd
    26. April 2010 um 08:49

    Da möchte ich Dir gleich zweimal herzlich gratulieren. Einmal zu dem erfolgreichen 10 km Lauf, mit einer mehr als großartigen Zeit und zu den 2000 Laufkilometern, Respekt!

  4. Jens
    26. April 2010 um 08:56

    @Ruben:
    Dankeschön. Das es mit der angepeilten Bestzeit nichts wird, war mir klar. Ich hatte im April fast zwei Wochen Trainingsausfall, das hat sich dann schon bemerkbar gemacht. Ein toller Wettkampf war es trotzdem!

    @gpway:
    Danke! Stimmt, diesmal musste ich wirklich beißen. Wär das nicht immer so anstrengend, dann könnten Wettkämpfe auch richtig Spaß machen ;-)
    Nochmal euch vom LSV ein großes Dankeschön für die tolle Organisation!

    @Bernd:
    dankeschön! Wenn es dieses Jahr weiter so gut läuft (motivationsmäßig gesehen), dann kommen die 3000 schneller als gedacht ;-)

  5. gretel
    26. April 2010 um 09:00

    Hi,

    ich kam dann ein ganzes Stück später erst ins Ziel, sonst hätte ich Dir glatt persönlich die Hand geschüttelt. :)
    Glückwünsch zur neuen Bestzeit.

    LG
    Christian

  6. Daniel
    26. April 2010 um 09:29

    Glückwunsch zur neuen Bestzeit! Da hast du dich ja richtig durchgebissen. Sorry das ich nicht allzu lange quatschen konnte und dich etwas „stehen gelassen habe“. Vielleicht sieht man sich bei nächsten Mal etwas länger. Oder wie wärs mal mit nem Sonntags-LJ durch die Heide?

  7. Jens
    26. April 2010 um 09:59

    @gretel:
    Handschütteln nehm ich erst an bei 10km < 45 und Halbmarathon < 1:45 (angepeilte Jahrsziele). Trotzdem natürlich danke! @Daniel: kein Problem, war doch klar, dass du nach deinen Leuten schauen wolltest. Ich war selbst über mich erstaunt, wie lange ich es dort ausgehalten habe, ohne dass es mir langweilig wurde. LongJog in der Heide klingt super, das sollten wir im Auge behalten.

  8. Evchen
    26. April 2010 um 10:23

    Jens, Glückwunsch! :-D Die PB ist ganz nett, aber viel spannender finde ich die 2000 Gesamtkilometer und Dein Durchhalten, obwohl es nicht lief.

  9. An-Kas
    26. April 2010 um 17:51

    Tolle Leistung! Von mir auch eine herzliche Gratulation zur PB und den 2.000 Kilometern auf dem Läufertacho…
    Ich freue mich immer, wenn ich an solchen spannenden Läufen und tollen Erfolgen teilhaben darf. Danke also für den ausführlichen Bericht! LG

  10. Läufer
    26. April 2010 um 21:44

    Respekt! Die Entwicklung Deiner Lauf-Kilometer ist ja echt klasse. Und 2.000 km muss man erstmal Laufen :-)

  11. Hannes
    27. April 2010 um 10:36

    Nach so einem Lauf möchte man dir eigentlich ins Gewissen reden, wie gut die Zeit angesichts des Wetters und des Magengefühls doch sei – aber das tust du schon von alleine. – Wie langweilig :-D

    Glückwunsch zur Bestzeit!

  12. Daniel1063
    27. April 2010 um 11:20

    Erst einmal natürlich großes Kompliment für den 2000sten gelaufenen Kilometer und dann natürlich noch Glückwunsch zur neuen PB, auch wenn der Weg etwas zu dünn war, was dich sicherlich noch die ein oder andere Sekunde gekostet hat. Scheinbar hat dir der Lauf richtig Spaß gemacht, sonst hättest du nicht gleich den Halbmarathon 2011 vor Augen.

    Gruß, Daniel.

  13. Uwe
    30. Juli 2010 um 16:27

    Der 14. RENTA Oberelbe-Marathon 2011 findet nun entgegen bisheriger Informationen am 8. Mai 2011 statt.

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