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Campuslauf 2010

von Jens | 07. Mai 2010, 13:50 Uhr | in Läufe | 9 Kommentare

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Bereits zum zweiten Mal fand vorgestern (am Dies Academicus) der Campuslauf Dresden statt – organisiert von der Studentenstiftung Dresden, die mit den Startgeldern zur Verbesserung der Studienbedingungen beitragen möchte. Laufen und helfen – das fetzt, da bin ich gerne dabei!

Die Strecke bestand aus einem 2,5 Kilometer langen Rundkurs, der wahlweise einmal, zweimal oder viermal abgelaufen werden musste. Ich entschied mich für die 5 Kilometer Distanz, da ich nach mittlerweile drei 10-Kilometer-Wettkämpfen etwas Neues ausprobieren wollte. In meinem Trainingsplan hatte ich den Wettkampf als Vorbereitungslauf (im Gegensatz zu „Training/Fun“ und „Wettkampf“) eingetragen und als Prognose eine 23:29 vorausgesagt bekommen. Vorbereitungslauf hin oder her, allein die Tatsache, dass ich bei dem für mich nicht optimal verlaufenden Oberelbe Marathon die 5 Kilometer in 23:48 gelaufen bin (und ich dort ja noch weitere fünf vor mir hatte), hat mich angespornt und insgeheim habe ich von einer Zeit < 23:00 geträumt.

Die Voraussetzungen waren diesmal aber nicht sonderlich gut: zum einen war die Strecke ziemlich verwinkelt

und hatte ganze 16 90°-Kurven (davon bestimmt die Hälfte auf einem Gehweg gelaufen, so dass man nicht groß ausholen konnte) und zum anderen zickt mein linkes Bein seit einer Woche rum (zum Glück nicht das Schienbein aber wie ein Muskelkater fühlt es sich auch nicht an). Wenigstens das Problem mit dem Bein bekommt man mit lockerem Einlaufen immer wieder in den Griff.

Ich wollte den Wettkampf zusammen mit Daniel laufen, da er ähnliche Ambitionen hatte. Okay, er wollte noch ein paar Sekunden schneller rennen, aber zur Not kann ich ja dann noch immer abreißen lassen. Erfreulicherweise konnte ich auch noch Christian dank eines Freistarts zu seinem ersten Wettkampf verhelfen.

Da der Campus nicht weit entfernt liegt, haben wir den Weg dorthin gleich als lockere Einlaufeinheit umfunktioniert. Das Wetter war mit 11 Grad läuferfreundlich, wobei ich den Fehler gemacht habe, unter mein langes Laufshirt noch ein Funktionsunterhemd zu ziehen – das war eindeutig zu warm. Egal, dort angekommen haben wir rasch unsere Sachen abgegeben (Trainingsjacken gegen das Auskühlen danach), etwas das Gelände begutachtet und die Augen nach Daniel offen gehalten. Nichts zu sehen. Wir hätten doch einen Treffpunkt ausmachen sollen ;-) Ca. 15 Minuten vor dem Start gings los zu einer letzten kleinen Aufwärmrunde, die wir nutzten, um in die Strecke reinzuschnuppern: Poller, enge Kurven, plötzlich Sand- und Kieslöcher statt Bodenplatten – das kann ja lustig werden. 5 Minuten vor dem Start haben wir uns unter die anderen 543 Starter gemischt und auch mein letzter Blick nach Daniel blieb erfolglos. Was solls, dann lauf ich mein eigenes Rennen. Was war nochmal die Prognose? Auf was solltest du deine Uhr stellen? Ich habe mich aus dem Bauch heraus für 4:35 min/km entschieden. Das sollte schon passen.

Nach einem gemeinsamen Countdown folgte Punkt 18 Uhr der Startschuss. Wir haben danach auch recht schnell die zeitmessungsmattenlose Startlinie überschritten. Also doch wieder eine Bruttozeit. Da wir maximal 5-10 Sekunden nach dem Startschuß drüber sind, sollte mir das dann auch egal sein. Es folgte das übliche Anfangsgetümmel. Nach 100 Metern verabschiedete ich mich von Christian und habe mich alleine auf die Jagd gemacht. Ziemlich schnell hatte ich die Läufer mit einem ähnlichen Tempo erreicht und versuchte, mein Tempo ruhig durchzulaufen. Wenn da nur nicht die ständigen Kurven und die elenden Kopfsteinpflasterpassagen gewesen wären. Aber da muss jeder durch, insofern immer brav weiter kämpfen. Den ersten Kilometer hatte ich nach 4:39 hinter mich gebracht. Passt. Dann folgte ein längeres Stück auf der Georg-Bähr-Straße. Eigentlich auf dem Gehweg, doch da dieser in einem miserablen Zustand war, sind viele direkt auf die Straße ausgewichen. Am Ende folgte eine 180° Wende und für 100 Meter ist man dem nachfolgenden Teil des Feldes entgegen gelaufen. Und siehe da, ich habe sogar Christian gesehen. Er war aber so auf den Lauf konzentriert, dass er mein Winken nicht wahrgenommen hat. Rechtskurve, 20 Meter geradeaus, Linkskurve, 20 Meter geradeaus, Rechtskurve. Ätzend. Die Strecke führte uns nun entlang der Nürnberger Str, eine der größeren vierspurigen Hauptverkehrsadern. Endlich auf schönem Asphalt, aber trotzdem wurde es immer anstrengender (und ich wurde immer langsamer). Bisher waren mir die paar Höhenmeter dort noch nie so aufgefallen, aber gerade das Stück die Bergstraße hoch tat richtig weh. Fast oben angekommen folgte eine ganz enge 180° Kurve, gefolgt von einer weiteren Kurvenkombination – so müsste ein Formel1-Kurs aussehen ;) Vollkommen kaputt erkenne ich Mitbewohner #2 mit einem Fotoapparat.

Coole Sache, wir wussten beide nicht, dass er kommen will. Ich habe mein schönstes gekünsteltes Lächeln aufgesetzt und bin weitergezogen, schließlich war der Scheitelpunkt das Berges erst auf der Brücke erreicht. Der Führende kam mir natürlich schon entgegen, als ich mich noch den Berg hochgekämpft hatte. Auf dem Weg zum Start/Ziel-Bereich kam mir dann auch schon Daniel entgegen und wir haben uns kurz im Vorbeilaufen gegrüsst. Sein Vorsprung war aber gut und gerne eine Minute, so dass ich absolut keine Chance hatte, an ihn ranzukommen. Das war aber auch nicht mein Plan.

Mein Plan lautetete schlicht und einfach: überstehe irgendwie die zweite Runde!
Mittlerweile bereute ich es nämlich, dass ich mich so warm angezogen habe. Selbst das Hochziehen der Ärmel sorgte nicht wirklich für eine Abkühlung. Auf der Brücke kam mir erneut Christian entgegen (mein Winken hat er im Vorbeigehen halb wahrgenommen) und am Ende der Brücke erwartete mich wieder Mitbewohner #2 (er hatte sogar extra einen Campingsstuhl mitgebracht, die faule Sau). Die zweite Runde war richtig, richtig anstrengend und nach meinem dritten Kilometer in 4:47 (Berg sei Dank) war mir klar, dass ich das Tempo anziehen muss. In einer der zahlreichen Kurven hatten sich ein paar kleine Kinder des angrenzenden Festes aufgestellt und ihre Hände zum Abklatschen rausgehalten. Die haben sich tierisch gefreut und auch für uns Läufer war das ein nettes Erlebnis ;) 

Meine Tempoverschärfung (Berg ab geht das sogar) hat sich in einer 4:32 auf den vierten Kilometer ausgezahlt. Da ich aber auf meiner Uhr nur den Trainingspartner drauf hatte, habe ich meine Gesamtzeit nicht im Blick gehabt. Erst auf der Zielgerade konnte man schon von recht weiter Entfernung erkennen, dass eine 22:xx möglich sein könnte. Also nochmal die letzten Kräfte mobilisiert und mit einer 22:51 ins Ziel gekommen!

Yeeeehaaaaa!

Das hat mich richtig gefreut und damit bin ich super zufrieden! Im Ziel hat mich dann gleich Daniel abgeklatscht und wir haben uns gegenseitig gratuliert. Er ist die 5 Kilometer in einer 21:35 gelaufen – da hätte ich sicherlich abreißen lassen müssen. Starke Leistung!
Erstmal beim Getränkestand eine kleine Erfrischung geholt und im Zielbereich geredet – immer den Zieleinlauf im Blick, schließlich fehlt noch einer. Nach ein paar Minuten

Verschnaufen traute ich meinen Augen kaum, als Christian nach 26:40 ins Ziel kam. So früh hätte ich wirklich nicht mit ihm gerechnet. Er strahlte wie ein Honigkuchenpferd und war noch ganz happy von dem Lauf und den Eindrücken – so soll es sein! Er hat den Lauf genossen, hat Spaß gehabt und ist eine klasse Zeit fürs erste Mal gelaufen.
Daniel gab uns dann noch den Tipp, uns rasch die Urkunden zu holen, bevor der große Ansturm kommt. Bei mir hats für den 50. Platz gereicht (von 140) und meine Rundenzeiten sehen mit 11:25 und 11:26 auch schön konstant aus. Täuscht allerdings, da man von der ersten 5-10 Sekunden abziehen müsste.

Fazit: Es war ein toller Lauf mit drei neuen Bestzeiten – trotz eines verwinkelten und „hügeligen“ Kurses. Und die Studentenstiftung konnte sich über 3500 € freuen. Also überall nur fröhliche Gesichter! (bis auf den armen Kerl, der uns auf dem Heimweg mit blutendem Bein entgegen kam)


 
 
 

9 Kommentare zu “Campuslauf 2010”

  1. Bernd
    7. Mai 2010 um 17:01

    Herzlichen Glückwunsch, zu so einer super Zeit, Respekt! Eben noch von so einer Zeit geträumt, kurz darauf ist sie Realität. :-)

  2. Andy
    7. Mai 2010 um 18:49

    Auch hier nochmal Glückwunsch zu dieser tollen Zeit!

  3. Hannes
    8. Mai 2010 um 16:11

    Glückwunsch zu dieser Bestzeit!
    Gerade so eine Strecke, links rum, rechts rum, die ewigen engen Kurven – ätzend. Da ist die Zeit noch mal einiges mehr wert!

  4. Ruben
    8. Mai 2010 um 18:52

    Glückwunsch zu der Zeit! Sehr stark. Allerdings sieht die Strecke wirklich mies aus. Also darauf hätte ich wirklich keinen Bock… besonders weil dort irgendeine andere Streckenführung als Lösung bestimmt möglich wäre!

  5. Gerd
    9. Mai 2010 um 19:48

    Wow, da legt aber einer eine Bestzeit nach der anderen hin!
    Glückwunsch.

  6. Daniel1063
    10. Mai 2010 um 22:04

    Auch von mir nochmal herzliche Glückwünsche zur PB. Meine Hochschule sollte sich an Dresden mal ein Beispiel nehmen und auch einen Wettkampf organisieren.
    Gruß, Daniel.

  7. Jens
    10. Mai 2010 um 23:00

    Danke, danke, danke :D

  8. Evchen
    11. Mai 2010 um 11:04

    Echt, wenn ich sehe, was ihr ja auch „nur“ Hobbyläufer für Tempi abreißt… ich glaube, ich werde Ultraläuferin. Da geht`s um die km, nicht um die Geschwindigkeit. Nee nee nee….
    So und wenn auch etwas spät, aber dafür herzlich: Glückwunsch, Du Straßenfeger! *frechgrins*

  9. Jens
    11. Mai 2010 um 11:14

    Danke Eva :)
    Ich habe den Lauf ja unter anderem mitgemacht, weil ich mal in eine kurze Distanz schnuppern wollte. Es war eine Erfahrung, aber meine Lieblingsdistanz wird es nicht werden. Dafür lieber langsamer aber weiter.

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