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Das habe ich gebraucht!

von Jens | 09. Mai 2010, 23:47 Uhr | in Läufe | 10 Kommentare

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Auf den Lauf heute habe ich so lange gewartet. Ich habe schon in einem meiner letzten Artikel (Endlich wieder Trainingsalltag) geschrieben, dass mir die langen Läufe fehlen. Nicht immer nur 3-7 Kilometer zur Regeneration, sondern endlich mal wieder etwas Forderndes. Und was bietet sich da besser an als 22’000m@05:49/km?

Vor einer Weile habe ich mir bereits auf Basis einiger fremder Routen einen schönen 20,5 Kilometer Rundkurs in den Dresdner Süden zusammengeklickt. Mal wieder raus aus der Stadt und nicht immer nur an der Elbe entlang. Der einzige Haken an der Sache ist, dass es die ersten 8 Kilometer nur bergauf geht: von 130 auf 305 Meter! Was solls, was man hoch muss, darf man auch wieder runter laufen und dann sollte es auch mit der Zeit passen.

Als Premiere habe ich mich heute komplett von meiner Uhr führen lassen. Anfangs hatte ich noch bedenken, aber es hat einwandfrei funktioniert. Einfach die erstellte Route auf die Uhr geladen, ausgewählt und losgelaufen. Der Kompass hat immer zuverlässig die Richtung angezeigt und ich konnte voll und ganz die Natur genießen.

Schon kurz nach dem Start habe ich gemerkt, dass es heute läuft. Richtig gut läuft. Das lag bestimmt an meinen CEPs, die ich bei Touren über 20 Kilometer anziehe und bisher super zufrieden bin ;-) Klar, am Berg ist man ordentlich ins Schwitzen gekommen und der Puls war jenseits von Gut und Böse, aber das habe ich gebraucht. Das war heute einfach ein geiles Gefühl, sich den Berg hochzuquälen und die Rundenzeiten haben mich bestätigt: ich bin die ersten 8 Kilometer in 5:47/km gelaufen – der absolute Wahnsinn! Ich hatte mich auf Zeiten von > 6:30/km eingestellt. Anfangs führte mich der Weg noch durch nette Wohnviertel, aber ab Coschütz durfte man direkt an der grauen Hauptstraße den Berg hoch laufen. Genuß gleich null, aber irgendwie muss man ja an die schönen Stellen kommen. 


Die schönen Stellen haben mit dem Abzweig „An der Semmeringbahn“ begonnen. Beim Erstellen der Route hatte ich nur gesehen, dass es einfach eine sich schön windende Straße ist. Dass es eine alte stillgelegte Bahnstrecke ist, die für Fußgänger und Radfahrer umfunktioniert wurde, hatte ich nicht geahnt. Wow. Schaute man nach links, so hatte man immer mal wieder einen tollen Blick auf Dresden. War zwar noch eine Menge grüne Wiesen dazwischen und man war folglich weit weg, aber trotzdem ein toller Ausblick. Der Weg schlängelte sich so entlang und man lief auf einem läuferfreundlichen Boden zwischen den Bäumen durch und über zwei Brücken. In Kleinnaundorf angekommen, führte der Weg direkt am alten Bahnhof vorbei.

Immer wieder entdeckte ich auf dem Boden noch aufgezeichnete Pfeile, vermutlich / wahrscheinlich vom 100km-Duathlon. Vielleicht sollte ich mir die Streckenkarte mal genauer anschauen und nach neuen Strecken Ausschau halten. Da ich mein Handy dabei hatte, machte ich öfters eine kurze Pause, um die Fotos zu schießen oder einen Schluck zu trinken. Mir ging es super. Den Beinen ging es super. Es hat einfach nur irre Spaß gemacht. Die Gerüche der Blumen und des Grases, Vogelgezwitscher, die schöne Natur, dazwischen hin und wieder ein paar Spaziergänger und Radfahrer – herrlich! Und es war ein unglaublich befreiendes Gefühl, sich bei einer unbekannten Strecke keine Gedanken über den Weg machen zu müssen. Einfach nur Laufen und Genießen! Mein größtes Glück war aber auch die Strecke an sich. Ich mein, einfach unbekannterweise eine Route basteln in Gegenden, wo man sonst noch nie war, das kann auch echt in die Hose gehen.

Laut Wegweiser befand ich mich auf der ehemaligen Windbergbahn bzw. der Sächsischen Semmeringbahn. Nach 4 Kilometern (in 5:38/km – dabei bin ich doch einfach nur in meinem Wohlfühltempo gelaufen) auf diesem schön zu laufenden Weg erreichte ich Bannewitz und landete gleich in einem Neubaugebiet. Mehrfamilienhaus neben Mehrfamilienhaus neben Mehrfamilienhaus. Aber dann gleich so Klopper mit 10 Parteien. Nee, da möcht ich nicht leben.

Es mag komisch klingen, aber ich war wirklich gespannt drauf, wo mich meine Uhr als nächstes hinführen mag – zumindest schon mal immer bergab, das ist gut und das habe ich mir verdient.

Es ging weiter durch Bannewitz, teils auf dem Gehweg, teils auf der Straße. Zum Glück ist es in der Gegend recht ruhig, sofern war es auch nicht weiter schlimm, dass mich das nächste Stück komplett auf der Straße entlangführte. In Nöthnitz bin ich wieder rechts von der Straße abgebogen und wurde gleich mit einer tollen Sicht auf blühende Obstbäume belohnt. In der Nachbetrachtung habe ich gesehen, dass er dort sogar ein Schloss gibt (Schloss Nöthnitz). Ich gebs zu, meine Tour war unsauber vorbereitet. Den Abstecher werde ich das nächste Mal einfach nachholen. Trotz inzwischen 14 Kilometern in den Beinen fühlte ich mich super.

Es folgten zwei entspannte Kilometer und mein erster Kontakt mit zwei entgegenkommenden Läufern. Ansonsten sind mir nur Spaziergänger und Radfahrer begegnet. Tzz, das hat mich etwas gewundert.

Die nächsten Kilometer der Strecke sind nun nicht mehr so berauschend. Durch Gostritz durch, dann links ab nach Mockritz, dann rechts in Richtung Räcknitz (muss da alles auf ~itz enden?). Dort hat mich nochmal ein Hammer zum Ende erwartet: ein Berg, bei dem ich erstmal kurz stehen bleiben musste und etwas in die Richtung „wollt ihr mich verarschen?“ vor mich hin gemurmelt habe. Auf dem Bild leider nicht so gut erkennbar (achtet aber mal auf die Mauer links). Kurz durchschnaufen, dann wurde auch dieser Berg in Angriff genommen (zum Glück nur 400 Meter lang). Recht weit oben standen drei ältere Frauen, da wollte ich mir keine Blöse geben und zwischendrin stehenbleiben ;) Mitten am Berg anhalten ist sowieso nicht zu empfehlen, das Anlaufen ist eine viel größere Qual. Aufgemuntert wurde ich noch durch ein knallblaues Haus an der Straße. Oh man, wie kann man sich sowas nur antun. Ab dann hatte ich das Schwerste auch schon hinter mir. Nochmal eine Weile bergab, dann links Richtung Wohnung.

So, meine Route ist 20,5 km lang, auf dem Plan stehen 22. Bevor ich losgelaufen bin hatte ich damit gerechnet, dass ich mit den 20,5 km mehr als zufrieden sein werde. Pustekuchen. Ich habe kurz mein Handy in den Briefkasten geschmissen und meinen Trinkgurt ans Haus gelegt, dann noch 2 Meter rumgeeiert, bis er meine Route als gelaufen erkannt hat und dann gings nochmal auf eine kleine 1,5 km lange Hausrunde. Ich mein, wenn man eh schon mal die Schuhe an hat ;-) Die war dann auch recht schnell absolviert und nach …

22,4 Kilometern und 2:08h habe ich zufrieden meinen Forerunner gestoppt. Die „geforderten“ 5:49/km habe ich mit 5:44/km sogar unterboten. Klasse.

Fazit: Ich hoffe es ist im Artikel rüber gekommen, dass der heutige Lauf einfach geil war! Er tat so gut und hat so viel Spaß gemacht. Beim Bergstück am Anfang konnte man sich ordentlich auspowern und im Stück danach die herrliche Natur genießen. Das Tempo kam heute ganz von allein und es ist mir viel leichter gefallen, als die langsamen Einheiten der letzten Male. Heute wurde eine große Portion Endorphine ausgeschüttet und ich habe mal wieder gemerkt, wie glücklich wir uns schätzen können, dass wir das Erleben dürfen. Es ist toll, wie sehr man bei längeren Touren in der Gegend herum kommt und Neues entdecken kann.

Der Blick in meinen Trainingsplan der nächsten Wochen zaubert mir heute wirklich ein Lächeln ins Gesicht (24 & 25 Kilometer)!


 
 
 

10 Kommentare zu “Das habe ich gebraucht!”

  1. Ruben
    10. Mai 2010 um 00:17

    Wow, sehr schön. Gute Distanz, schöne Bilder, schöne Landschaft, gute Gefühle – was will man mehr? … und für den nächsten Halbmarathon kann man sich auch schon ne gute Zeit ausrechnen oder wie ;) … Gefällt mir!

    Und die Höhenmeter: Also 170 davon auf 8 Kilometer sind (falls sie einigermaßen gleichmäßig verteilt sind) auch nicht sooo schlimm. Wirklich. ;)

  2. Tweets die frisch gebloggt: Das habe ich gebraucht! - erwähnt -- Topsy.com
    10. Mai 2010 um 08:53

    [MARKED AS SPAM BY ANTISPAM BEE]
    […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Jens und karl-peter schmid, Sven Göhler erwähnt. Sven Göhler sagte: herrlich zu lesen – wer da nicht klickt, verpasst was: RT @sauhundbesieger: frisch gebloggt: … http://tinyurl.com/34gr32p […]

  3. Daniel
    10. Mai 2010 um 10:12

    Toller Bericht, der sich echt super Mitfühlen lies. Ich bin jetzt quasi mitgelaufen und kann so meinen am Sonntag verpaßten LJ wieder gut machen. :-) Weiter so!

  4. Mario
    10. Mai 2010 um 10:17

    Schöner Artikel! Da würde ich am liebsten auch direkt meine Asics anziehen und loslaufen …. ;-)

  5. Rasmus99
    10. Mai 2010 um 10:30

    Toller Bericht, beineide dich ein bisschen. Gehe heute morgen auch noch in den Wald und gehe davon aus, dass ich die Vögel auch höre…

    PS: wie stellst du deine Strecken zusammen, dass sie Garmin-tauglich sind? Ich habe einen Forerunner 305 und könnte mir das auch vorstellen.

  6. Hannes
    10. Mai 2010 um 11:06

    Oh ja, es ist angekommen, dass der Lauf super war ;-) Glückwunsch dazu! Die Regeneration zahlt sich eben doch aus, auch wenn man es währenddessen immer noch gar nicht so recht glauben mag. Dazu dann noch die schöne, neue Strecke – so ist der perfekte Lauf fertig.

  7. Kekskruemel
    10. Mai 2010 um 15:01

    Tolle Tour. Schloss Nöthnitz hatte ich mal einen Laufartikel zu geschrieben zu einer kleineren Tour von mir da entlang nach Bannewitz:
    http://kekskruemel.com/?p=274
    Ich bin von Dresden aus über Schloss Nöthnitz und den Nöthnitzgrund eine Runde nach Bannewitz gelaufen

  8. Jens
    10. Mai 2010 um 22:58

    @Ruben:
    okay, im Schwarzwald wirst du von Bergen bestimmt auch nicht verschont. Die 170 HM sind in der Tat nicht soo wild, aber irgendwann hat man einfach keine Lust mehr, immer nur bergauf zu laufen. Zumindest beim ersten Mal, wenn man keine Ahnung hat, wann es denn endlich links ab geht ;)

    @Daniel:
    faule Socke! Das nächste Mal kommst du mit! Wir haben sowieso noch was offen.

    @Mario:
    Dankeschön! Genau das war mein Ziel! Nicht lange überlegen, einfach loslaufen und mal was Neues entdecken.

    @Rasmus99:
    Ich hoffe, du hattest gestern noch eine schöne Tour?!
    Meine Route habe ich bei http://www.gpsies.com/ erstellt und sie mir von dort aus (per Garmin Communicator Plugin) direkt auf die Uhr geschickt bzw. von dort als *.tcx gespeichert und über das Training Center auf die Uhr geladen.
    Musst mal schauen, ob das bei dir auch klappt.

    @Hannes:
    wenn ich es mir recht überlegen, könnte es in der Tat so gewesen sein, dass die Regeneration ihren Zweck hatte: man wird solange auf Sparflamme gehalten, dass man es kaum noch aushalten kann ;)

    @Kekskruemel:
    stimmt, jetzt erinner ich mich wieder an deinen Bericht. Ich muss mir mal deine alten Touren anschauen, denn in dem Eck da oben kenne ich mich wirklich nicht aus – was ein großer Fehler ist, wie ich jetzt bemerkt habe. Eine tolle Gegend (zumindest im Sommer)!

  9. Laufen mit Willi
    14. Mai 2010 um 15:37

    Dein Laufartikel macht Lust auf mehr. Auf jeden Fall hat man das Gefühl, dass man mitläuft mit dir. Du machst mit dieser Art zu schreiben jedenfalls Lust selbst laufen zu gehen. Prima!

    Lg
    RunningWilli

  10. An-Kas
    22. Mai 2010 um 18:51

    Das ist auf alle Fälle rübergekommen, dass dieser Lauf ein voller Erfolg war! Toll, dass man quasi mitlaufen konnte!
    Bei dir läuft’s anscheinend! Das freut mich. Da gibt’s ja demnächst noch mehr Erlebnis- und Erfolgsberichte, wie ich vermute ;-)
    LG und schönes Pfingstwochenende!

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