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Mein erster 31,7er

von Jens | 07. Oktober 2010, 20:58 Uhr | in Trailrunning | 8 Kommentare

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Wow, seit über zwei Monaten habe ich nichts mehr gebloggt – das dürfte fast ein neuer Rekord sein! Als Entschuldigung führe ich einfach mal den erfolgreichen Abschluss meines Studiums an ;)

Tjoa, was ist aber sportlich so passiert? Viele haben sicherlich schon über Twitter bzw. Facebook erfahren, dass Knieschmerzen meine letzten Wochen dominiert haben. Die Kurzfassung: Patellalateralisation (Kniescheibe läuft zu weit nach außen), Laufen ist aber mit Kniebandage möglich. Langfristig muss aber der Oberschenkelmuskel gekräftigt werden, d.h. Kräftigungsübungen, Gymnastik, Stabiübungen, usw. Da die Diagnose und die entsprechende Behandlung recht spät gestellt wurde, bin ich im Trainingsplan leider ziemlich nach hinten gefallen. Nun heißt es die letzten verbleibenden Wochen ordentlich ranklotzen und schauen, dass ich wieder auf ein gutes Trainingsniveau komme.

Das vergangene Wochenende stand unser geplanter Trainingswettkampf beim Keep-on-Running in St. Wendel an. Das Prinzip ist dasselbe wie in Dortmund: drei Wettkämpfe an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Zum Eingewöhnen war geplant, dass wir an einem dieser drei Tage mitlaufen.

(alle Facebook-Windstoppertrailrun Fans werden den folgenden Bericht bereits kennen)

Jau! Dieses Wochenende hat mich in meinem Vorhaben, künftig dem Asphalt lieber dreckige, verschmutzte Waldwege vorzuziehen, zu 100% bestärkt. Aber das stand von vornerein überhaupt nicht mehr zur Debatte, vielmehr sollte der Wettkampf einer Standortbestimmung dienen. Wie hat das Training angeschlagen? Durch meine suboptimale Vorbereitungsphase war diese Standortbestimmung für mich noch viel, viel wichtiger. Darf ich überhaupt an Dortmund denken oder sollte ich mich lieber frühzeitig von diesem Traum verabschieden.


Ich sags euch gleich (und bitte um Entschuldigung für meine Sprache): es war einfach nur hammergeil!!

Unser Hauptlauf war der Spiemont-Trail am Samstag über 31,7 km mit 627 Höhenmetern. Eine Distanz, die fernab der von mir bisher gelaufenen Einheiten liegt. Das ich diese dann noch im Flachen auf Asphalt absolviert habe, versteht sich fast von selbst.

Als kleines Bonbon sind Carsten und ich (Iris kam leider zu spät in St. Wendel an) bereits am Freitag abend den City-Prolog über eine verwinkelte 3 Kilometer Strecke durch die Altstadt von St. Wendel mitgelaufen. Hoch, runter, zig 90 Grad – Kurven, Kopfsteinpflaster, ein kleiner Hindernissparcours mit Heuballen und eine Traileinheit durch den Stadtpark boten eine Menge Spaß und durch den gestaffelten Start (nach je 15 Sekunden wurde man angezählt und auf die Strecke geschickt) fühlte sich jeder kurz als Höhepunkt des Abends. Hoch zur Basilika war der Weg links und rechts mit Hunderten von Teelichtern geführt – ein wirklich toller Anblick. Im Hinblick auf den Samstag versuchte ich das Tempo einigermaßen moderat zu halten. Bringt ja nichts, wenn man am nächsten Tag schwere Beine hat.
Bei der anschließenden Pasta-Party mit Pasta, Currywurst, Gulaschsuppe uvm. (hier steht auch noch der Bürgermeister (seit 27 Jahren im Amt) selbst an der Essensausgabe!) folgte die Siegerehrung des ersten Tages sowie ein kurzes Briefing für den Samstag.
Natürlich hatte es die ganze Nacht geregnet und selbst am Start nieselte / regnete es fröhlich weiter (als Läufer eine Kamera mitzunehmen stand daher leider nicht zur Diskussion).
Da mein Kopf komplett auf Trainingslauf eingestellt war, fehlte mir die Anspannung eines Wettkampfes und entsprechend locker konnte ich den Lauf auch angehen. Iris ist recht früh alleine weggezogen und Carsten und ich kämpften uns gemeinsam den ersten Berg hoch, alles noch auf gut laufbarem Asphalt. Recht schnell führte die Strecke in den Wald und uns wurde schlagartig klar was wir die nächsten 29 Kilometer vor uns haben werden – Schlamm, Schlamm, Schlamm! Den Beinen und der Stimmung gings gut, insofern war alles im grünen Bereich. Uns wurde aber sehr schnell klar, dass diese Trailstrecken nicht mit unseren (zumindest meinen) bisher gelaufenen „Trailstrecken“ vergleichbar waren. Hin und wieder führte der Weg tatsächlich über einen Waldweg, doch plötzlich ging es nach links mitten in den Wald ab. Ich bezweifle, dass sich hier jemals ein Trail befunden hat. Aber genau das machte es so spaßig! Ich bin bestimmt über 1000 Wurzeln gesprungen / gelaufen. Es war von vornerein klar, dass es keinen Sinn machen wird, schlammigen Stellen auszuweichen. Hierbei konnten die Trailschuhe mit GORE-Membran ihren Trumpf ausspielen – trockene Füße bis ins Ziel! An manchen Anstiegen sind dann aber auch sie bzw. ihr Profil an die Leistungsgrenze gestoßen. Es ging einfach kaum voran. Man kann es sich auch kaum vorstellen, wie viel Kraft es kostet, die Schuhe immer wieder vom schlammigen Boden zu lösen. Puuhhh .. die Schuhe saugten sich gut fest. Die dazugehörigen Geräusche könnt ihr euch sicherlich vorstellen ;) Die Strecke führte durch verschiedene Waldgebiete, jedes mit einem unterschiedlichen Untergrund. Meine Top 2: Moos und Tannennadeln :-) Einfach unschlagbar!
Alle 5 Kilometer konnte man bei den Verpflegungsstationen seine Akkus wieder auffüllen und Carsten und ich haben das auch sorgfälltig gemacht. Kilometer um Kilometer verging und je weiter das Rennen fortgeschritten war, desto häufiger konnte man andere Läufer einholen – die Renneinteilung stimmte also. Ab Kilometer 20 zogen langsam die Schmerzen ins Knie und meine fehlenden langen Läufe machten sich bemerkbar. Carsten blieb aber tapfer an meiner Seite und zog mich weiter über die Strecke. Irgendwann kamen kurzzeitig die Gedanken, beim nächsten (und mittlerweile letzten) Verpflegungsstand auszusteigen. Doch dieser kam dummerweise schon 300 Meter später und da fühlte ich mich dann doch noch zu gut ;-) Die Cola und das Gel (auch wenn davon die Hälfte im Gesicht gelandet ist – boah, das klebt vielleicht) gaben zumindest meinen Beinen nochmal Power für die letzten Kilometer und dann schickte ich Carsten endgültig alleine vorraus. Er machte es zwar nur widerwillig, doch hinter uns befanden sich noch einige andere Läufer, denen ich mich dann zur Not anschließen könnte (musste ich letztendlich nicht). Die letzten Kilometer waren dann aber auch wirklich hart. Sowohl vom körperlichen als auch vom Gelände. Nach 27 Kilometern ein Hang mit Seil zum Abseilen ist wirklich mutig. Sehr schön auch, dass auf der anderen Seite kein Seil für den Aufstieg war. Egal, auch das packte ich noch. Zum letzten Mal wurde ich von Dirk und Tanja angefeuert (vielen, vielen Dank dafür! Das war immer schön, euch an der Strecke zu sehen) und für einen Moment sah ich sogar Carsten vor mir. Die Strecke führte mittlerweile wieder bergab in die Stadt, um einem dann mit einem letzten Hügel nochmal die letzten Kräfte zu rauben. Oben angekommen wurde ich vom Gripmaster mit seiner Kamera empfangen (Zufall!) und er begleitete mich dann auf dem letzten Abstieg bis ins Ziel – ein richtig geiles Gefühl mit Kameramann im Nacken!
Angekommen bin ich nach knapp 3:55 Stunden – und damit ungefähr 1:50 Stunden nach dem Ersten. Aber wisst ihr was?

Das war mir sowas von egal!

Ich bin mit einem breiten Grinsen ins Ziel eingelaufen! Ich hatte es tatsächlich geschafft! Und es hat unwahrscheinlich viel Spaß gemacht. Noch nie bin ich überhaupt in die Nähe von 32 km gekommen, dann noch kaum lange Läufe die letzten Wochen – ich fass es noch immer nicht.


Abends haben wir uns dann nochmal locker mit Denis vom Trailmagazin getroffen, der einen weiteren Bericht von uns veröffentlichen wird und auf der anschließenden Pastaparty hatten wir noch einen super netten Abend in der Gruppe und mit dem Gripmaster – ein super sympathischer Kerl.

Alles in allem war es ein super Wochenende! Den Traillauf in St. Wendel kann ich jedem nur empfehlen und unsere Anmeldung für nächstes Jahr ist so gut wie ausgefüllt ;-) Es ist einfach unglaublich, wie dort die gesamte Stadt hinter diesem Event steht.

Dortmund kann kommen, würd ich sagen! Und das mit dem Ankommen (auch am letzten Tag) sollte wohl langsam nicht mehr das Problem sein.


 
 
 

8 Kommentare zu “Mein erster 31,7er”

  1. Ruben
    8. Oktober 2010 um 10:10

    Hei Jens, hört sich ja super an! Schön, dass es so langsam wieder läuft

  2. Kekskruemel
    8. Oktober 2010 um 10:41

    Wow, klingt echt toll. Wenn ich dann demnächst meine Salomon Trailschuhe habe, werde ich auch verstärkt mal Trailrunden in meinen Trainingsplan einbauen. Ist wirklich verdammt abwechslungsreich im Vergleich zu einfach immer nur „Straße“ und „Stadtpark“

    Wie machste denn die Schuhe wieder sauber? ;-)

  3. Evchen
    8. Oktober 2010 um 15:09

    Glückwunsch und Respekt zu dem Lauf!

    Und schön, daß Du mal sehen konntest, wo ich herkomme. ;-)
    Die Sommerfeste in St. Wendel haben auch was zu bieten.

  4. Pryan
    8. Oktober 2010 um 15:59

    Toller Event, mörder Strecke, da kann ja in Dortmund nix mehr schief gehen.

    Bzgl. Deiner „Patellalateralisation“, da hatte ich vor einigen Jahren (8) auch mal massive Problem (da bin ich noch überhaupt nicht gelaufen). Mir hat damals Schlittschuhlaufen bzw. Rollerbladen geholfen die Patella wieder in richtige Bahnen zu leiten, ich habe seid dem keine Beschwerden mehr.

    Vielleicht hilts ja auch bei Dir.

  5. Hannes
    9. Oktober 2010 um 09:05

    Das klingt ja wirklich sau gut! Glückwunsch, dass du das Ding so gut überstanden hast. Scheint ja wirklich anspruchsvoll gewesen zu sein.

  6. Daniel1063
    11. Oktober 2010 um 11:31

    Glückwunsch auch von mir zu deinem Lauf. Da kannst du mir mal selbst auf die Schulter klopfen. Aufgrund deiner Leistung verzeihe ich dir auch, dass du knapp zwei Monate nicht gebloggt hast.
    Gruß, Daniel.

  7. Anne
    11. Oktober 2010 um 16:40

    Ich höre hier überall nur noch Trail-Running! Das Magazin muß ich mir dringend mal vorknöpfen! Kann ja nicht angehen, dass hier so ein Trend still und heimlich an mir vorbei schleicht ;-)

  8. Mario
    12. Oktober 2010 um 07:51

    Hey – coole Sache! Ihr seht zwar wie die Schweine aus, aber dafür umso glücklicher. Trail-Running scheint ja wirklich gut zu sein. Und Dein Bericht macht unheimlich Lust drauf!

    Na dann mal weiter so und bitte wieder regelmäßig bloggen! ;-)

    Grüße aus Köln
    Mario

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