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Neue Wege braucht das Land

von Jens | 16. November 2010, 13:35 Uhr | in Läufe | 7 Kommentare

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Meinem Knie zuliebe habe ich nach den Worldmasters nun doch erstmal eine einwöchige Laufpause eingelegt. Auch mal schön, wenn man keinen Trainingsplan „im Nacken“ hat.

Gestern gings dann bei angenehmen 9°C und leichtem Nieselregen wieder on Tour. Aber wohin? Direkt ab der Haustüre habe ich mittlerweile nur noch 2.5 unterschiedliche Strecken:

  • einmal in Richtung Freital, aber bevor es aus der Stadt rausgeht, gehts wieder zurück. Führt letztendlich zu einem schönen Sechseck. In der Mini-Variante läppische 4 Kilometer und meine „mir tut alles weh und ich habe keinen Bock, aber ich muss trotzdem raus“- Runde (Strecke 0.5) (Bild)
  • das ganze lässt sich durch den Bienert Garten, am Felsenkeller vorbei und hinten rum nach Coschütz auf ca. 11-13 Kilometer mit einigen Höhenmetern ausbauen – nicht gerade kniefreundlich (Bild)
  • wenns flach sein soll und auch etwas länger, dann gehts in den Großen Garten. 3 Kilometer hin, dann dort beliebig ausbaubar. (Bild)

Bisher empfande ich die Einheit im Großen Garten immer als „Natureinheit“. Viele Bäume, Wiese, ein kleines Bächlein, ein See. Aber der Lauf gestern war echt komisch. Auf dem Weg dorthin (mitten durch die Stadt, sofern möglich entlang der weniger befahrenen Straßen) fragte ich mich, was ich eigentlich gerade mache. Okay, ich habe vermutlich auch mitten den Feierabendverkehr erwischt, aber das machte einfach keinen Spaß. Bis zum Großen Garten war es kein Genußlauf, einfach nur ein Mittel zum Zweck. Egal, erstmal dort ankommen, dann wird es sicherlich besser. Okay, es gab Bäume, Wiese, ein Bächlein und ein See. Schön. Aber eben topfeben. Auf richtig guten Wegen. Man konnte einfach Laufen und über Gott und die Welt nachdenken. Man musste sich zu keinem Zeitpunkt auf den Weg konzentrieren. Es gab keine unerwarteten Hindernisse. Man konnte von Anfang bis Ende im exakt gleichen Tempo laufen (von den Ampeln auf dem Weg dorthin abgesehen). Es gab keine tollen Ausblicke. Keine Matschlöcher. Es gab nichts zu entdecken. Es war irgendwie langweilig.

Neben dem See gab es einen kleinen Abstecher einen Hügel hoch zu einer Bank. Insgesamt vielleicht 15 Meter lang. Aber auf normalem Waldboden. Mit Steinen! Und sogar Wurzeln! Man musste sogar seinen Laufschritt anpassen! Links außen – Rechts außen. Lang. Kurz. Diese 15 Meter haben mir den Lauf gerettet! Ja, das hat Spaß gemacht. Es gibt also doch noch was zu entdecken! Danach gings im gleichen Trott weiter. Wenigstens dann auf etwas älteren Wegen, auf denen man den gröbsten Steinen schon mal ausweichen musste. Blick nach links. Blick nach rechts. Doch die Trails im Park halt sich in Grenzen. Um den Lauf wenigstens noch etwas aufzupeppen habe ich für 3 Kilometer das Tempo angezogen. Hat das ganze Elend wenigstens schneller ein Ende ;-)

So, und jetzt? Ich stehe vor einem Konflikt: für mich bedeutet Laufen, frei zu sein. Das heißt, einfach die Schuhe zu schnüren und los zu laufen. Direkt von der Haustür. Extra immer erst mit dem Auto irgendwo hinfahren widerspricht der ganzen Philosophie. Aber dann muss ich zwangsläufig Kompromisse bei der Strecke eingehen. Die Kunst wird sein, eine gute Balance zu finden. Ich werde mich vermutlich auch weiterhin an meinem Trainingsplan der letzten vier Monate orientieren und mindestens einen Lauf in der Woche als richtige Traileinheit einbauen. Dann fahr ich eben mit dem Auto (oder Rad). Ich hoffe einfach, dass die dabei entstandenen Endorphine für die restlichen Einheiten reichen werden ;-)

Der Trailrunning-Virus hat mich wohl doch mehr infiziert, als befürchtet …

Zum Glück ist gerade ein cooles Laufprojekt in Planung! Mit ganz viel Natur und toller Aussicht und so. Mehr demnächst …

(wird Zeit, dass ich den Laufschuh im Logo gegen einen Trailschuh ersetze)


 
 
 

7 Kommentare zu “Neue Wege braucht das Land”

  1. Katja
    16. November 2010 um 13:34

    ich bin ja nur dienstlich in dresden. und zum glück am stadtrand (mickten). ich lauf gerne in den zschonergrund (von arbeit bis zschonermühle und zurück ca. 10km; man kann auch weiter laufen). bin mal mit einem kumpel, der ungefähr in deiner nähe arbeitet, zur elbe runter, den elberadweg bis autobahn und dann zschonergrund bis mühle und zurück. das war aber ein guter halbmarathon. oder richtung radebeul an den elbhang. muss ich zwar auch ein stück durch die stadt, aber da gibts schöne trails. also viel spaß beim wintertraining.

  2. -timekiller-
    16. November 2010 um 16:06

    wie wärs, wenn du anstatt mit dem Autos, mit dem Fahrrad in die Natur fährst? Hat den Vorteil du bist gleich auf Betriebstemperatur wenn Du an Deinem „Trail“ angekommen bist.

  3. Daniel1063
    16. November 2010 um 18:36

    Ich kann dir nur zustimmen, dass Fahren mit dem Auto zum Startpunkt deiner Laufeinheit nicht so ganz der Philosophie des Laufens entspricht. Es ist schon schöner vor der Haustür zu starten und dort auch wieder anzukommen. Aber um ein bisschen Abwechslung zu bekommen, fahre ich selbst auch sehr oft an Orte, wo ich zuvor noch nicht gelaufen bin. Manchmal brauch man einfach mal was anderes, auch wenn die Rückfahrt schwitzend nicht gerade angenehm ist. Aber schön zu hören, dass dein Knie wieder hält.

    Gruß, Daniel.

  4. Jens
    16. November 2010 um 18:43

    Danke für eure Antworten!
    Ich werde künftig einfach versuchen, mehr das Fahrrad in die Streckenwahl einzubauen. Da wird der Aktionsradius gleich deutlich größer. Zum Beispiel zum Zschonergrund, danke für den Tipp Katja!

  5. Evchen
    17. November 2010 um 13:26

    Ich glaube, die Trails haben Dich versaut. ;-) Spaß beiseite: Schön, daß Du an den Wegen abseits der Straße hängengeblieben bist. Was die Laufstrecken angeht: meine sind auch ausgelutscht und ich „muß“ mal mindestens 5km hinter mich bringen, um ein wenig Variation reinzubringen oder eben mit dem Auto wohinfahren. Bisher konnte ich das meistens vermeiden, aber ich finde daran nichts Schlimmes, auch wenn es vielleicht nicht stilschön ist.

  6. Gerd
    17. November 2010 um 19:05

    Ach hört sich das hier gut an. Vergessen sind die alten Zeiten bei denen dein Schweinehund die Oberhand hatte!
    Das freut mich richtig für Dich.
    Und jetzt raus auf die Trails!

  7. Gretel
    18. November 2010 um 07:03

    Jaa.. Trails machen einfach mehr Spass :)
    Freue mich schon auf unseren Trail in 1,5 Wochen ;)

    LG
    Christian

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