Long Jog zum Monatsabschluss

01. März 2010 | 12:06 Uhr | Läufe | Kommentare (5)

Passend mit dem letzten Tag des Monats hat meine Wettkampfvorbereitung mit einem richtigen Kracher angefangen: 20 Kilometer @ 5:43 min/km – die Krönung eines für mich fantastischen Laufmonats.
So langsam komme ich in einen Distanzbereich, wo es nicht mehr ganz so einfach ist, passende Routen zu finden. Natürlich ist es möglich, 20 Kilometer durch die Stadt zu laufen. Allerdings können Stadtläufe – je nach Route – auch sehr anstrengend werden: ständig Ampeln, Straßenüberquerungen, Passanten, Kinderwagen, Bushaltestellen, Geschäfte, vorsinnflutliche Gehwege und natürlich Autos, Autos, Autos. Also was machen?
Da ich mich kurz vorher für den Oberelbemarathon (10 km) angemeldet hatte, lag die Lösung auf der Hand: ich laufe die Elbe entlang. Aber one-way. Es sollte mit der S-Bahn fast bis nach Pirna gehen und denn immer schön flußabwärts der Landeshauptstadt entgegen.
Am Abend (okay, es war in der Nacht) davor hatte ich spaßeshalber Paul von Projekt “No Limits” angeschrieben, ob er nicht Lust hat mitzulaufen. Dummerweise hatte er tatsächlich Lust ;)
Da das Wetter nicht wirklich mitspielte, er zudem für die S-Bahn Fahrt 3,70 € hätte zahlen müssen (für mich mit meinem Studententicket wäre es umsonst) und er (als einigermaßen frisch Zugezogener) die Heide als Laufrevier noch nicht kannte, haben wir spontan die Planung geändert: ab in die Heide!



Er hat es ja so gewollt

25. Februar 2010 | 21:02 Uhr | Läufe | Kommentare (7)

Dem feinen Herrn war das Training zu lasch? – Pah!
Er hat sich nicht gefordert gefühlt? – Tjaja.

Er hätte froh sein können, das er wenigstens die Pulswerte mal einhalten konnte!

Aber nein. Ein neuer Testlauf musste ja her. Anpassung und so. Verbesserte Leistung. Ha, dass ich nicht lache. Der Typ bekommts doch nicht mal fertig, ein paar Monate kontinuierlich zu laufen. Das war schon ganz richtig so, dass ich mit meinen Anforderungen immer weiter nach unten bin. Ich wollte ihm nur ein paar Erfolgsmomente gönnen!
Na, ist es nicht toll, wenn man die geforderte Leistungen auch mal bringen kann? Ist es nicht ein geiles Gefühl, an der Haustür anzukommen und das Gefühl zu haben, dass man noch ewig weiter machen könnte?

Tzz, er wollte es ja so. Bitteschön! An mir soll es nicht liegen!



Trainingsplanung

20. Februar 2010 | 19:14 Uhr | Läufe | Kommentare (11)

Anfangs fande ich die recht lockeren Einheiten meines Trainingsplanes ja durchaus angenehm, mittlerweile fühle ich mich aber eindeutig unterfordert – zumindest was das Tempo betrifft.
Richtig bewusst geworden ist es mir schon letzten Dienstag: 10 Kilometer in 06:51 min/km. Okay, feine Sache, machen wir! Beim anschließenden Eintrag im Trainingstagebuch habe ich den Lauf automatisch als D1 eingetragen – VIC-Jargon für “normaler Dauerlauf”. Halt! Laut Plan war es ein D2 Lauf (schneller Dauerlauf). Oha?
Diesen Mittwoch (ich habe meinen Lauf um einen Tag verschoben) gab es dann den wirklich langsamen D1 Lauf: 10 Kilometer in 07:49 min/km. Uhhh .. das erschreckende daran war, dass mir der Lauf nicht etwa bewusst leicht gefallen ist. Ich habe mich regelrecht über die Strecke gequält, hatte zum Schluß dann erschreckenderweise sogar schon das Gefühl, in meinem Tempo zu laufen.



“Serpentinenstraße”

07. Februar 2010 | 21:03 Uhr | Läufe | Kommentare (8)

Gallery not found. Please check your settings. Hey, schau mal, da ist eine Straße! Ganz versteckt! Wo es da wohl hingehen mag? Für den Bruchteil einer Sekunde hat mein Verstand heute ausgesetzt. Vielleicht lag es an der  Temperatur (-4 °C), vielleicht auch an der Einsicht, dass aus den geplanten 18 Kilometern heute nie und nimmer was werden wird (zu wenig gegessen, zu kalt, zu spät & eine Portion allgemeine Unlust). Nanu, plötzlich stand ich auf der anderen Straßenseite, lese mir das Schild noch durch (“Serpentinenstraße”), erfreue mich am Duchfahrtsverbot und fange an zu laufen. Gallery not found. Please check your settings. Erst nach 5 Metern und einer kleinen Kurve erblicke ich das volle Ausmaß! Egal, da gehts jetzt hoch, ohne wenn und aber. Und ohne Pause. Der Schweinehund muss unten bleiben. Komm, das schaffst du! Und ich habe es geschafft. 50 Höhenmeter auf 500 Laufmeter klingt nicht viel, hats aber in sich.



Mein Wohlfühlintervalltraining

05. Februar 2010 | 20:42 Uhr | Läufe | Kommentare (2)

Ha, okay, der Titel ist etwas weit hergeholt. Spaß hats aber gemacht und dabei lief irgendwie alles nicht so, wie gewollt. Aber von vorne.

Heute stand also endlich mal wieder eine “interessante” Laufeinheit auf meinem Trainingsplan: Intervalltraining! Mittlerweile sollt es sich rumgesprochen haben, dass ich da total drauf stehe. Und mir machts auch nichts aus, 20-25 Runden im Kreis zu laufen. Die Monotonie in Verbindung mit dem Tempo gibt mir – ich weiß, es klingt vollkommen verrückt – ein tolles Gefühl: Ja, ich besiege meinen Schweinehund! Nein, ich liege nicht auf dem Sofa und lass es mir gut gehen.



Es geht aufwärts!

30. Januar 2010 | 12:23 Uhr | Läufe, maxxF | Kommentare (11)

Endlich mal wieder erfreuliche Nachrichten – zumindest aus läuferischer (und man mag es kaum glaub, sogar allgemein aus sportlicher) Sicht!

Den Schienbeinen scheints gut zu gehen, den Knien auch, der Schweinehund bekommt es überhaupt nicht mit, wenn ich direkt nach der Uni meine Runde drehe (noch bevor ich den PC überhaupt beachtet habe). Und abwechselnd gibts noch maxxF und eine extra Portion Situps.

Der perfekte Ausgleich zur Arbeit an der Diplomarbeit.




 
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