Tag 3: Tausche SP gegen AR & 76km / 351 hm

08. August 2009 | 14:13 Uhr | Läufe, Rad | Kommentare (4)

Kaum kommen die ersten schweren Einheiten, kneift der liebe Jens – das fängt ja schon gut an.

Angedacht waren 3400 Meter im SP (= spezifisches Wettkampfempo, was bei mir momentan 4:48 min/km heißt), in Kombination mit 45 Minuten ruhigem Auslaufen. Auslaufen konnte man gestern wörtlich nehmen, denn es war um 10 Uhr bereits 26°C warm. Der wirkliche Grund für mein Schwänzen war aber eine für den abend geplante Rennradtour mit meinem Mitbewohner. Da meine beiden Mitbewohner jeweils ein Rennrad haben (ein “echtes” Bianchi und ein umgebautes Stevens), wollten wir die Chance nutzen und eine kleine (*hust*) Rundfahrt Richtung sächsische Schweiz wagen. Ich wollte das Laufen aber nicht komplett ausfallen lassen und  habe ich mich daher für einen “aktive Regeneration”-Lauf entschieden: 8 Kilometer mit einem 07:20er Schnitt. Um sich zu Regenerieren muss natürlich auch eine schöne Strecke her und so ging es in die Dresdener Heide um im Schutz der Bäume zu laufen. Herrlich, absolut herrlich! Es hat mir zwar weh getan, mit dem Auto hinzufahren (nein, nicht wirklich. Im Sommer ist Cabriofahren einfach ein Genuß), aber mir blieb nichts anderes übrig. Die Natur dort ist absolut traumhaft, ein richtig kleines Paradies. Natürlich hatte ich wieder keinen Foto dabei, aber das wird auf alle Fälle nachgeholt.



Mein Rad und ich

05. August 2009 | 10:52 Uhr | Rad | Kommentare (8)

Mit Rädern habe ich wirklich kein Glück. Da hätte ich jetzt mal Zeit, ohne schlechtes Gewissen eine größere Radtour zu machen und dann ist mein Rad kaputt. Diagnose: kaputtes Pedalgewinde. Vermutlich war es nicht die klügste Idee, meine alten Pedale durch andere (aber eben auch bessere (als ob es so wichtig gewesen wäre)) zu ersetzen. Mein Mitbewohner hatte nach seinem Umstieg auf Klickpedale noch seine alten Stevens übrig und die haben nur nach einem Update meines Rades gebettelt. Nun habe ich also einen wirtschaftlichen Totalschaden, denn ein eigenhändiger Versuch, die Kurbel abzuziehen (natürlich mit einem Kurbelabzieher) endete in einer Seite in einem kaputten Gewinde. Da bleibt mir nun nichts anderes übrig als der Gang zum Bike-Dealer und einer kurzen Einschätzung seinerseits. Das Rad hatte mich 50 € gekostet, da möchte ich nicht unbedingt 100 € in eine Reparatur stecken. Ärgerlich, ärgerlich …



Eine kleine Wochenzusammenfassung (2)

18. Mai 2009 | 11:22 Uhr | Läufe, Rad | Kommentare (4)

Die letzte Woche lief richtig gut und ich habe das schöne Gefühl, dass ich auch läuferisch wieder auf einem aufsteigenden Ast bin!
Ich bin wieder drei Einheiten mit Distanzen von 4,4 bis 6 Kilometer gelaufen und habe dabei kontinuierlich meine Pace erhöhen können. Meine letzte Einheit bin ich 30 Sekunden schneller pro Kilometer gelaufen. Das Schön dabei ist, dass ich das Gefühl hatte, mich würde ständig einer von hinten anschieben = ich bin automatisch schneller gelaufen, ohne speziell Tempo machen zu wollen. Die Tatsache, dass es auf dem Stück auch etwas bergab geht möchte ich nicht verschweigen, aber auf meiner ursprünglichen Route (ich habe eine neue gefunden, aber dazu später mehr) war der Höhenunterschied ausgeprägter.
Wenn ich abends eine kleine Runde laufe und mir dabei keine großen Gedanken über die Strecke machen will, laufe ich meistens die gleiche Runde durchs Viertel, wobei sie besonders gegen Ende hin schon diverse Änderungen erfahren hat. Das momentane Problem an dieser Strecke ist der “Anstieg” von Plauen hoch zu meinem Griechen und der Straßenbahnwendeschleife. Letztendlich sind es zwar nur 15 Höhenmeter auf 600 Meter, doch meinem Knie, dem es ansonsten wieder gut geht, gefällt der Anstieg noch nicht. Meine zweite Alternativstrecke ist meine Route “Dresden: Freital, fast Autobahn, Plauen“. Da es kein Rundkurs ist, kann die Strecke nach belieben verlängert werden wobei der Spaßfaktor etwas an der nicht sonderlich attraktiven Routenführung entlang einer Straße leidet. Bienertweg vs. RadwegDiese Woche habe ich das erste mal den Bienert-Weg gefunden. Ein wunderschöner verschlungener Waldweg von Plauen bis zum Felsenkeller. Leider nur 600 Meter lang, aber eine wunderbare Alternative zu dem Geh- und Radweg zwischen Weißeritz und Bundesstraße (orange: alte Route / blau: Bienertweg)! Demnächst folgen noch ein paar Bilder.
Momentan ist diese Strecke also wieder meine erste Wahl. Sie ist zwar ebenfalls nicht flach (daher meine gute Zeiten auf dem Rückweg), aber der Anstieg zieht sich länger hin und ist daher keine so große Belastung für mein Knie.
Radtour 17.05.2009Den krönenden Abschluss der letzten Woche bildete eine Radtour mit meinem Mitbewohner über das Dresdner Umland (Prohlis – Lockwitz – Kreischa – Hausdorf – durchs Müglitztal nach Dohna – Heidenau – Elberadweg): 53 Kilometer, 300 Höhenmeter, 2:19 h. Danach wusste man, was man geleistet hatte.
Freitag hatte ich bereits meinen ersten Tag als Helfer für die Teamchallenge. Wir haben zwar “nur” Starterunterlagen herausgegeben, aber es war bereits ein super interessanter Tag mit netten Leuten. Außerdem hatte ich so die Chance, das neue Rudolf-Harbig-Stadion von innen zu sehen. Übrigens, dort ist auch der Zieleinlauf! Heute bin ich wieder ab 13 Uhr als Helfer unterwegs, wobei ich den Lauf letztendlich nicht mehr mitbekommen werde – Geburtstagsfeier im Freundeskreis. Egal, es soll sowieso regnen ;)



Eine kleine Wochenzusammenfassung

11. Mai 2009 | 11:49 Uhr | Allgemein, Ausgleichssport, Läufe, Rad | Kommentare (4)

Da ich momentan nicht unbedingt von der Muse geküsst werde, gibt es heute nur eine kurze Zusammenfassung der spannenden letzten Woche. Gut, spannend ist vielleicht übertrieben, aber ich hatte zumindest zwei kleine Highlights!

Highlight Nummer 1 war eine Radtour mit meinem Mitbewohner nach Pirna (connect.garmin.com). Elbaufwärts. D.h. theoretisch muss man sich während der Hinfahrt den Fluß rauf quälen um dann nach der Hälfte entspannt runterrollen zu können. Theoretisch. Auf der Hinfahrt fuhren wir den teilweise gut gefüllten (flachen) Elberadweg, auf der Rückfahrt wählten wir die andere Elbseite und fuhren entlang der (hügeligen) Straße und den Elbhängen mit einem kleinen Abstecher zum Badesee in Pratzschwitz (nur ein Päuschen auf der Bank, zum Baden wars schon zu spät / zu kühl). Für die 48 Kilometer haben wir letztendlich 2 Stunden gebraucht und für meine erste längere Tour bin ich echt stolz auf mich. Für meinen Mitbewohner, der mich mit seinem Rennrad begleitet hat, war es immerhin eine schöne Regenerationsfahrt ;) Die nächste größere Tour wird mich / uns dann vermutlich nach Meißen führen (Elbe abwärts).
Interessant sind die unterschiedlichen Höhenangaben für die Fahrt entlang eines Flußes von 16,5 Meter (Sporttracks) über 140 Meter (barometrische Messung) und 435 Meter (garmin) bis hin zu 899 Meter (1-2-sports). Vom Gefühl her würde ich ja 1-2-sports Recht geben …



Endlich ein Bild

03. Mai 2009 | 16:44 Uhr | Ausgleichssport, Rad | Kommentare (6)

Mein FahrradNanu, da hatte ich doch total vergessen, euch endlich meinen Fahrradkauf-Beweis zu präsentieren.

Klar, es ist definitiv nicht das schönste Fahrrad, aber für meine Zwecke ist es absolut ausreichend und ich bin noch immer total zufrieden! In den nächsten Tagen muss ich noch die Schaltung einstellen und das Rad etwas putzen, dann steht es wieder da wie eine Eins!

Natürlich hätte ich mir (theoretisch) auch ein Rad für >500 € kaufen können, doch vorrangig brauche ich ein Rad, um mich in der Stadt fortbewegen zu können: kurz einkaufen, ins Kino, zu Freunden .. Erfreulicherweise finde ich immer mehr Gefallen an meinem Rad und langfristig wird es sicherlich nur eine Übergangslösung bleiben ;-)

Um euern Neid etwas zu schüren, möchte ich euch direkt auf folgende Punkte aufmerksam machen:

  • meinen schicken, umfallsicheren Doppelständer!
  • den tollen Weißwand-Hinterreifen (der es aber nicht mehr lange machen wird)
  • den gefederten Sattel


Ich bin mobil!

21. März 2009 | 16:42 Uhr | Rad | Kommentare (5)

Seit heute bin ich endlich (mal) wieder auf zwei Rädern mobil!

Ich muss gestehen, dass ich, seitdem ich mit 16 den “großen” Rollerführerschein (damals noch 1b) gemacht habe, insgesamt maximal 50 Kilometern auf zwei (unmotorisierten) Rädern unterwegs war. Ich hatte auch einfach nie das Bedürfnis, mir wieder ein eigenes Rad zu kaufen.

Hier in Dresden kann man zwar alles recht gut mit Bus & Bahn erreichen, aber hin und wieder kam in letzter Zeit trotzdem der Wunsch auf, auch mal mit dem Rad die Stadt und die Umgebung zu erkunden. Meine beiden Mitbewohner, beides überzeugte Radfahrer, gaben dann noch den Rest.

Ziemlich spontan habe ich mir diese Woche für 50 € eine 28″-Trekking Rad ersteigert. Nichts besonderes, aber für meine Zwecke völlig ausreichend und nach meiner Überführungsfahrt bin ich noch immer mehr als zufrieden!




 
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