Ich habe Gastautoren!

von Jens | 26. Februar 2010, 20:03 Uhr | in Allgemein | 13 Kommentare

Ich kann heute stolz verkünden, dass ich künftig nicht mehr alleine in diesem Blog schreiben werde.
Bereits bei meinem letzten Artikel (der wohl noch etwas zu Mißverständnissen geführt hat), hat sich der erste Gastautor zu Wort gemeldet:
mein Trainingsplan!

Er wird hin und wieder einen kleinen Artikel schreiben und aus seiner Sicht über mein Training berichten. Dummerweise ist er recht offen und ehrlich und wird über all das berichten, was ich bisher in meinen Artikeln geschickterweise ausgelassen habe. Ich nehme an, er wird sich in den nächsten Tagen noch ausführlicher bei euch vorstellen.

Gastautor Nummer zwei:
mein Schweinehund!

Ehrlich gesagt bin ich auf seine Einträge absolut nicht scharf (es sei denn, er beschwert sich, weil er nicht beachtet wird). Irgendwie hat er mitbekommen, dass mein Trainingsplan hier bloggen darf und da wir uns schon viel länger kennen, hat er natürlich seine Ansprüche angemeldet. Er ist ja der Überzeugung, dass er hier noch einiges zu schreiben bekommen wird. Oh je, das kann was werden.



Er hat es ja so gewollt

von Jens | 25. Februar 2010, 21:02 Uhr | in Läufe | 7 Kommentare

Dem feinen Herrn war das Training zu lasch? – Pah!
Er hat sich nicht gefordert gefühlt? – Tjaja.

Er hätte froh sein können, das er wenigstens die Pulswerte mal einhalten konnte!

Aber nein. Ein neuer Testlauf musste ja her. Anpassung und so. Verbesserte Leistung. Ha, dass ich nicht lache. Der Typ bekommts doch nicht mal fertig, ein paar Monate kontinuierlich zu laufen. Das war schon ganz richtig so, dass ich mit meinen Anforderungen immer weiter nach unten bin. Ich wollte ihm nur ein paar Erfolgsmomente gönnen!
Na, ist es nicht toll, wenn man die geforderte Leistungen auch mal bringen kann? Ist es nicht ein geiles Gefühl, an der Haustür anzukommen und das Gefühl zu haben, dass man noch ewig weiter machen könnte?

Tzz, er wollte es ja so. Bitteschön! An mir soll es nicht liegen!



Trainingsplanung

von Jens | 20. Februar 2010, 19:14 Uhr | in Läufe | 11 Kommentare

Anfangs fande ich die recht lockeren Einheiten meines Trainingsplanes ja durchaus angenehm, mittlerweile fühle ich mich aber eindeutig unterfordert – zumindest was das Tempo betrifft.
Richtig bewusst geworden ist es mir schon letzten Dienstag: 10 Kilometer in 06:51 min/km. Okay, feine Sache, machen wir! Beim anschließenden Eintrag im Trainingstagebuch habe ich den Lauf automatisch als D1 eingetragen – VIC-Jargon für “normaler Dauerlauf”. Halt! Laut Plan war es ein D2 Lauf (schneller Dauerlauf). Oha?
Diesen Mittwoch (ich habe meinen Lauf um einen Tag verschoben) gab es dann den wirklich langsamen D1 Lauf: 10 Kilometer in 07:49 min/km. Uhhh .. das erschreckende daran war, dass mir der Lauf nicht etwa bewusst leicht gefallen ist. Ich habe mich regelrecht über die Strecke gequält, hatte zum Schluß dann erschreckenderweise sogar schon das Gefühl, in meinem Tempo zu laufen.



Randnotizen (1)

von Jens | 08. Februar 2010, 15:30 Uhr | in Allgemein | 6 Kommentare

Und wieder einmal eine interessante Entdeckung beim Blick auf meine 1-2-sports Statistik:

2010-02-08-_-statistik

Letztes Jahr war ich noch stolz drauf, dass ich bei gleicher Anzahl und gleicher Distanz 20 Minuten kürzer unterwegs war.

Dieses Mal kann ich nur feststellen, dass ich bei gleicher Anzahl und gleicher Dauer weniger weit gekommen bin :(

Was solls, das wird sich ganz schnell ändern ;)

zum Vergleich: letztes Jahr (am 24.03.)

2009-03-24-statistik1



“Serpentinenstraße”

von Jens | 07. Februar 2010, 21:03 Uhr | in Läufe | 8 Kommentare

2010-07-02-_-lj-langer-dauerlauf-long-jog-dresden-plauen-freital-coschutz-wh-07-02-2010-hohe-distanz Hey, schau mal, da ist eine Straße! Ganz versteckt! Wo es da wohl hingehen mag? Für den Bruchteil einer Sekunde hat mein Verstand heute ausgesetzt. Vielleicht lag es an der  Temperatur (-4 °C), vielleicht auch an der Einsicht, dass aus den geplanten 18 Kilometern heute nie und nimmer was werden wird (zu wenig gegessen, zu kalt, zu spät & eine Portion allgemeine Unlust). Nanu, plötzlich stand ich auf der anderen Straßenseite, lese mir das Schild noch durch (“Serpentinenstraße”), erfreue mich am Duchfahrtsverbot und fange an zu laufen. 2010-02-07-_-route Erst nach 5 Metern und einer kleinen Kurve erblicke ich das volle Ausmaß! Egal, da gehts jetzt hoch, ohne wenn und aber. Und ohne Pause. Der Schweinehund muss unten bleiben. Komm, das schaffst du! Und ich habe es geschafft. 50 Höhenmeter auf 500 Laufmeter klingt nicht viel, hats aber in sich.

Der Weg schreit nach Wiederholung, dann aber bei Tageslicht um den Ausblick richtig zu genießen :)



Mein Wohlfühlintervalltraining

von Jens | 05. Februar 2010, 20:42 Uhr | in Läufe | 2 Kommentare

Ha, okay, der Titel ist etwas weit hergeholt. Spaß hats aber gemacht und dabei lief irgendwie alles nicht so, wie gewollt. Aber von vorne.

Heute stand also endlich mal wieder eine “interessante” Laufeinheit auf meinem Trainingsplan: Intervalltraining! Mittlerweile sollt es sich rumgesprochen haben, dass ich da total drauf stehe. Und mir machts auch nichts aus, 20-25 Runden im Kreis zu laufen. Die Monotonie in Verbindung mit dem Tempo gibt mir – ich weiß, es klingt vollkommen verrückt – ein tolles Gefühl: Ja, ich besiege meinen Schweinehund! Nein, ich liege nicht auf dem Sofa und lass es mir gut gehen.



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