Die letzte Woche lief richtig gut und ich habe das schöne Gefühl, dass ich auch läuferisch wieder auf einem aufsteigenden Ast bin!
Ich bin wieder drei Einheiten mit Distanzen von 4,4 bis 6 Kilometer gelaufen und habe dabei kontinuierlich meine Pace erhöhen können. Meine letzte Einheit bin ich 30 Sekunden schneller pro Kilometer gelaufen. Das Schön dabei ist, dass ich das Gefühl hatte, mich würde ständig einer von hinten anschieben = ich bin automatisch schneller gelaufen, ohne speziell Tempo machen zu wollen. Die Tatsache, dass es auf dem Stück auch etwas bergab geht möchte ich nicht verschweigen, aber auf meiner ursprünglichen Route (ich habe eine neue gefunden, aber dazu später mehr) war der Höhenunterschied ausgeprägter.
Wenn ich abends eine kleine Runde laufe und mir dabei keine großen Gedanken über die Strecke machen will, laufe ich meistens die gleiche Runde durchs Viertel, wobei sie besonders gegen Ende hin schon diverse Änderungen erfahren hat. Das momentane Problem an dieser Strecke ist der “Anstieg” von Plauen hoch zu meinem Griechen und der Straßenbahnwendeschleife. Letztendlich sind es zwar nur 15 Höhenmeter auf 600 Meter, doch meinem Knie, dem es ansonsten wieder gut geht, gefällt der Anstieg noch nicht. Meine zweite Alternativstrecke ist meine Route “Dresden: Freital, fast Autobahn, Plauen“. Da es kein Rundkurs ist, kann die Strecke nach belieben verlängert werden wobei der Spaßfaktor etwas an der nicht sonderlich attraktiven Routenführung entlang einer Straße leidet.
Diese Woche habe ich das erste mal den Bienert-Weg gefunden. Ein wunderschöner verschlungener Waldweg von Plauen bis zum Felsenkeller. Leider nur 600 Meter lang, aber eine wunderbare Alternative zu dem Geh- und Radweg zwischen Weißeritz und Bundesstraße (orange: alte Route / blau: Bienertweg)! Demnächst folgen noch ein paar Bilder.
Momentan ist diese Strecke also wieder meine erste Wahl. Sie ist zwar ebenfalls nicht flach (daher meine gute Zeiten auf dem Rückweg), aber der Anstieg zieht sich länger hin und ist daher keine so große Belastung für mein Knie.
Den krönenden Abschluss der letzten Woche bildete eine Radtour mit meinem Mitbewohner über das Dresdner Umland (Prohlis – Lockwitz – Kreischa – Hausdorf – durchs Müglitztal nach Dohna – Heidenau – Elberadweg): 53 Kilometer, 300 Höhenmeter, 2:19 h. Danach wusste man, was man geleistet hatte.
Freitag hatte ich bereits meinen ersten Tag als Helfer für die Teamchallenge. Wir haben zwar “nur” Starterunterlagen herausgegeben, aber es war bereits ein super interessanter Tag mit netten Leuten. Außerdem hatte ich so die Chance, das neue Rudolf-Harbig-Stadion von innen zu sehen. Übrigens, dort ist auch der Zieleinlauf! Heute bin ich wieder ab 13 Uhr als Helfer unterwegs, wobei ich den Lauf letztendlich nicht mehr mitbekommen werde – Geburtstagsfeier im Freundeskreis. Egal, es soll sowieso regnen ;)